Plattenkritik

Asphyx - Deathhammer

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Release Date: 24.02.2012
Datum Review: 23.02.2012

Asphyx - Deathhammer

„We doom you to death!“ Mit diesem Songtitel beschreiben ASPHYX ihren eigenen Sound perfekt. Zusammen mit der Einsicht, dass „Deathhammer“ schon zu Beginn dieses musikalisch äußerst spannenden Jahres ein heißer Anwärter auf den Death Metal Thron ist, könnte man dazu geneigt sein, dass Review damit beschließen zu wollen. Denn eines ist jetzt schon klar, „Deathhammer“ sollte in keiner vernünftigen Heavy Metal Sammlung fehlen. Aber gut, so leicht wollen wir es uns auch nicht machen.

ASPHYX haben seit ihrer überraschend starken Reunion im Jahre 2009 eigentlich alles richtig gemacht. Ein derart starkes Reunion Album, wie „Death… the brutal way“ es geworden ist, hatte damals keiner so recht auf dem Plan. Mit Wiedereinstieg eines der fiesesten Organe des Death Metals, die Rede ist von niemand anderem als Sänger Martin Van Drunen, der auch schon den Bandklassiker „The Rack“ eingesungen hat, haben sie die genau den Zahn der Zeit getroffen. Kein anderer würde die ASPHYX besser aus den 90ern in das 21te Jahrhundert transportieren können. Zu Recht regnete es gute Kritiken aus allen Himmelsrichtungen.

Nach ein paar weiteren Split EPs, unter anderem mit THE HOODED MENACE, folgt 2012 endlich der zweite Schlag. Im Vorfeld wurde munter spekuliert ob das Niveau zu halten ist.
Spätestens mit erscheinen des Titeltracks im Netz und der EP „Reign of the Brute“, kann diese Frage nur mit einem eindeutigen ja beantwortet werden. ASPHYX erdreisten sich sogar fast noch einen draufzusetzen. Die Marschrichtung vom Vorgänger wurde auf „Deathhammer“ konsequent fortgesetzt. Im Klartext bedeutet das soviel wie punkig angehauchte Riffsalven und wuchtige Doompassagen.
Hinzu kommt Van Drunen herrlich asozialer Röchelgesang, der die eh schon sehr eingängigen Kompositionen krönt. Songs wie der Titeltrack, „Der Landser“oder das bereits angesprochene „We doom you to death“ werden auf zukünftigen Live Playlists nicht fehlen und sind einfach nur Death Metal Hits.

Der einzig wirklich gravierende Unterschied zu „Death…“ liegt in der Produktion. Hier werden die Meinungen etwas divergieren. „Deathhammer“ kommt im Vergleich zum Vorgänger mit einer deutlich moderneren und pfundigeren Produktion daher. Im Vergleich wohlgemerkt. Von klinischem oder künstlichem Sound ist die Band weiterhin soweit entfernt wie Arminia Bielefeld von der Meisterschale. Wo „Death…“ etwas krächzig und räudig aus den Boxen geschossen kam, kriegt man nun ein sattes Pfund vor den Latz geknallt. Beides hat seine Berechtigung und beide Scheiben sind gleichermaßen hervorragend.

Alte Kommentare

von oO 24.02.2012 22:15

Unfassbar gut das Teil! Das war mal eine Reunion die sich echt gelohnt hat. Nach Death...The Brutal Way noch so ein Meisterwerk rauszuhauen - Wahnsinn! Captcha sagt passenderweise liker

von Mulder 27.02.2012 17:22

Zum Niederknien

von Mastei 28.02.2012 10:44

This is true Death Metal you Bastards! =)

von Tobe 28.02.2012 11:41

death... hat bei mir nie so richtig eingeschlagen, aber die scheibe hier ist auf dem besten weg sich in meinen aktuellen top ten einzunisten

von Blasta Tha Butcha!! 01.03.2012 19:22

Was hat eine Death Metal Band auf einer Hardcore Seite zu suchen?

von schneider 01.03.2012 23:06

was hat deine mudder auf einer hardcore seite zu suchen?

von tintin 02.03.2012 00:16

also eigentlich bin ich ja immer offen für neues aber das hier ist ja nur lärm. hab mir ehrlich mal 2 3 songs angehört aber nur lärm! 1/10, sorry. Sowas ist KEINE musik

von Bart 02.03.2012 09:34

@blasta: Heisst die Seite hier nicht allschools weil eben alle härteren Gangarten jenseits des Popkrams angesprochen werden? Außerdem ist Asphyx kaum die erste Death Metal Band im allschols network. @tintin: Ansichtssache.

von @Bart 02.03.2012 09:53

don't feed the troll

von Tobe 02.03.2012 11:50

@ @bart: jepp. und ausserdem ist mit allschools realschule und so gemeint.

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