Plattenkritik

Assaulter - Boundless

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Release Date: 11.03.2011
Datum Review: 15.03.2011

Assaulter - Boundless

 

Wer Black/Thrash und Australien verbindet, dürfte auf DESTRÖYER 666 kommen. Doch seit 2009 rumpeln sich auch ASSAULTER durch Down Under und versuchen mit Hilfe des Metal Blade Rosters und ihrem zweiten Album „Boundless“, international Fuß zu fassen. Das Debüt „Salvation Like Destruction“ (erschienen über Pulverised Records) war noch unausgegoren, mittlerweile geben sich Berserker, Hellfinder und Hunt (SODOM lassen grüßen) strukturierterer und komponieren schlüssigere Songs. Die Produktion ist nach wie vor old school hölzern, scheppernde Drums und knarzige Gitarren, allerdings bauen ASSAULTER ein orientalisches Feeling in ihre Tracks, das hin und wieder aufhorchen lässt. Denn nicht nur stumpf ist Trumpf, sondern hin und wieder (bestes Beispiel dafür sind auch die Gitarrensoli) blitzen Ideen auf, die sich von dem herkömmlichen Black/Thrash-Gebolze abheben. Ex-DESTRÖYER 666 Gitarrist Berserker versucht stimmlich kauzig wie Legion (ex-MARDUK) zu klingen, insgesamt geht „Boundless“ eher in die rumpelige Black Metal als in die versierte Thrash Metal Richtung. Wer Bands wie die eben genannte oder DESASTER mag, sollte ASSAULTER mit einem „Gefällt mir“ teilen. Ansonsten: Finger weg!

Tracklist:
01. Entrance
02. Outshine
03. Into Submission
04. Slave To King
05. The Perpetual War
06. Exalt The Master
07. Dying Day
08. The Great Subterfuge

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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