Plattenkritik

Astrosoniq - Speeder People

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 07.04.2006

Astrosoniq - Speeder People

 

Hä? Höre ich hier gerade eine Compilation, oder ist das wirklich alles ASTROSONIQ? Dieser Extra-Longplayer ist aber so was von bis, meine Herren! Erstmal kurz die Fakten: ASTROSONIQ kommen natürlich aus Holland (3,- Euro ins Klischeeschwein) und „Speeder People“ ist nach zwei EPs und einem Longplayer ihre vierte VÖ. Seit `99 betouren die vier Niederländer zusammen mit MONSTER MAGNET, QOTSA, DANKO JONES, FU MANCHU und anderen die Cape Canaverals dieser Erde.

Zu Beginn der Reise wird man in „Red Glow“ 9 Minuten lang durch redundante Spacerock-Riffs und Synapsen verbrennende Vocals hypnotisiert. Danach ist man dann bereit für eine grandiose Achterbahnfahrt durch Heavy Rock, Metal, vorbei an Noise, Punk hin zu Psychedelica und Funk. Und weil das noch nicht genug Stilbruch ist, trifft in „Lonely Woman“ eine Barjazz-Sängerin(sic!) auf verzerrten Zeitlupenbass!

Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht wirklich, weil die breite aber nicht fette Spacerock-Produktion hervorragend als Bindeglied zwischen dem Stylehopping vom ASTROSONIQ taugt. Auch die 70’s-Stimme von Fred van Bergen mit seinen zumeist grandiosen Melodien erleichtert das Konsumieren von „Speeder People“ sehr.

ASTROSONIQ hören sich an wie eine Jamsession von LED ZEPPELIN mit QOTSA zusammen mit dem jungen DIO. Einen Extra-Skull für den Songtitel des Monats: „Cold Hearted Guys, Like Us, Like It Loud!”.




VÖ: 27.03.2006


Tracklist:
01. Red Glow
02. Grifter
03. Cold Hearted Guys, Like Us, Like It Loud!
04. Lipstick Traces
05. Six Pack
06. Lonely Woman
07. Godeater!
08. Rocket Science
09. Hot Chick
10. Orbital Relay
11. Red ‘Unz Go Fasta!
12. Submission
13. Quadrant EL 6500 / It’s Monster Surfin’ Time

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Floris

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