Plattenkritik

At War / Cell Block 5  - Live Cheap CD-Split

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Release Date: 01.01.1970

At War / Cell Block 5 - Live Cheap CD-Split

 

Diesmal zu Beginn eine kleine Geschichte…
Im kalten Winter 2002 wollte Scooter von Malt Soda Records Gizz Butt, seines Zeichens Idol von Scooter und Member der ENGLISH DOGS, ans Telefon bekommen. Nach einigen Emails und Vergeudeten Telefonaten hatte er Erfolg. Als man feststellte, dass man sich gut versteht, entschloss man sich zu einer Kalifornien-Tour. Doch da gab es ein Problem. Die original Mitglieder waren nicht dazuzubringen, die ENGLISH DOGS wieder zu vereinigen. Weswegen Gizz sich noch mal bei Scooter meldete und ihm mitteilte, dass man unter einem Anderen Namen touren müsste, eben weil die Originalmitglieder nicht mitspielten. Nachdem man noch ein paar Leute gefunden hatte, war ATWAR geboren. Als die Engländer dann in LA ankamen, um die Tour zu spielen, boten Cell Block 5 einen Proberaum und ein paar „Warmspiel“-Auftritte. Die beiden Bands mussten ja Freunde werden und da die gemeinsame Tour dann auch noch ein Erfolg wurde, musste diese Live Split entstehen.

So sind die 11 Songs von ATWAR eigentlich ENGLISH DOGS Songs, die durch Aussagen wie zum Beispiel „New Found Glory? Fuck that Shit“ oder „Tony Blair gives George Bush Blowjobs“ unterbrochen werden. Die Qualität der Liveaufname ist solide, halt eine typische Liveplatte.

Die Seit 1999 bestehenden Cell Block 5 spielen ähnlich wie ATWAR diesen alten rauen Punkrock-Stil. Und erzählen auch einen von wahrem Punkrock, der nicht „Blink 182“ heisst, so lassen es die 4 Jungs verlauten. „The perfect music to listen to while driving a stolen car," das sagt Blag von den Dwarves zu Cell Block 5. Back to the Roots Punk ala Dead Kennedys.

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Christian

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