Plattenkritik

Atreyu - The Curse

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Release Date: 01.01.1970

Atreyu - The Curse

 

Nach einer aufsehenerregenden EP im Jahre 2001 auf Tribunal und ihrem im Metalco-re-Genre gefeierten Victory Debüt „Suicide Notes and Butterfly Kisses“ meldet sich Atreyu mit ihrem zweiten Longplayer „the Curse“ auf Victory zurück.
In der Zwischenzeit hat sich die Formation ein wenig gewandelt und Bassist Chris Thomson wurde durch Marc McKnight ersetzt, beim Konzept der aus Orange County, Californien stammenden Band hat sich hingegen nicht viel geändert. Lead Vocalist Alex Varkatzas wird weiterhin vom Drummer Brandon Saller in typischer Metalcore Manier begleitet, brachial geschriene Verse werden vom melodischen Chorus abgelöst. Das was sie machen, machen Atreyu richtig, und eine geballte Portion von Wut, Aggression und bitter-süßer Emotion schwappt aus meinen Lautsprecherboxen, Double Bass und wuchtige Gitarren Riffs geben sich ein Stelldichein. Das Album hört sich jedoch bei in-tensiverem Durchhören weitaus durchproduzierter und glatter an als sein brillierender Vorgänger und büßt somit eine gewaltige Menge an dessen rauem Charme ein. Bei der Vielzahl von Bands, die sich derzeit dieser Stilrichtung widmen und deren Anzahl täglich steigt, muss sich das Quintett ein bisschen mehr anstrengen um weiterhin nicht in der Flut der Metalcore Bands unterzugehen.

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Werner

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