Plattenkritik

Au Revoir Simone - Still Night, Still Light

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Release Date: 24.04.2009
Datum Review: 06.05.2009

Au Revoir Simone - Still Night, Still Light

 

Man stelle sich ein Zuckerwürfel-Depot vor. Alle Zuckerwürfel hier sind noch mal mit Süßstoff überzogen und obendrauf gehen noch mal massig Bäcker mit der Zuckerglasur über die Würfel. – Das ist alles nichts gegen Au Revoir Simone. So süß ist nichts vergleichbares.

Erika Forster, Annie Hart und Heather D' Angelo spielen seit 2003 als Au Revoir Simone zusammen und verzücken mit ihrem zuckersüßen Elektropop nicht nur die kleinen New Yorker Clubs. Hören konnte man die drei Damen bereits im Serienschlager Grey's Anatomy und sogar in Til Schweigers Schinken "Keinohrhasen".

Und jetzt steht mit "Still Night, Still Light" das Dritte Album im Regal, welches mit gekonnter Unschuld in der kalkulierten Weißen Weste daher kommt. Doch so was kann man keinem Übel nehmen der solch verträumte Melodien im minimalistischen Elektro-Kleidchen daher bringt. Songs wie "Shadows" beispielsweise, zeichnen sich durch die anfängliche zurückhaltende Stimmung aus, die innerhalb des Songs zu herrlich geordneten Drei Stimmigen Gesang eskaliert und mit netten Synthies alles verschönert. Ein bisschen ähnelt dieses Stück Musik natürlich einem Märchen – Es gibt viel zu entdecken. Bis dahin bleibt es spannend und aufregend und danach wird man von dem geheimnisvollen Element doch eingenommen und verzaubert. Das ist "Still Night, Still Light".

Tracklist:

Another Likely Story
Shadows
All or Nothing
Night of Wands
The Last One
Trace a Line
Only you can me you happy
Take me as i am
Anywhere you looked
Organized scenery
We are here
Tell me

Autor

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Raphael

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