Plattenkritik

Azarath - Blasphemers’ Maledictions

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Release Date: 29.06.2011
Datum Review: 05.09.2011

Azarath - Blasphemers’ Maledictions

 

Während sich der wieder genesene Nergal gerade im polnischen TV als Juror für eine Casting-Show versucht, brodelt der schwarze BLACK/ DEATH Sumpf unermüdlich weiter. Denn mit „Blasphemers’ Maledictions“ lassen die Polen von AZARATH eine Bestie los, welche die erzkatholische Gemeinde erschüttern wird.

Die Band um BEHEMOTH Prügler Inferno, die bereits seit 1998 aktiv ist, fabriziert auch auf ihrem neuen Album einen meisterlichen Mix aus BLACK/ DEATH METAL. Die Elf Songs prügeln sich in einem fiesen, diabolischen Gewand kompromisslos durch die Gehörgänge und kreieren dabei ein düsteres Bild der Apokalypse. Hier verschmelzen stampfende OLD SCHOOL Riffs mit rasenden BLACKMETAL Blasts und hasserfüllten, bestialischen Vocals. Musikalisch mehr dem DEATH METAL zugewandt, beschäftigt man sich lyrisch eher mit den üblichen satanistischen Phrasen wie Hass, Chaos und (nun ja) dem Antichristen.

Man muss AZARATH wirklich attestieren, dass sie bei der Vertonung ihres Hasses absolut authentisch wirken und dabei eine beeindruckende Intensität an den Tag legen. Auch die erstaunlich organische Produktion des Hertz Studios trägt einen großen Anteil dazu bei, dass AZARATH ein wirklich starkes Album abliefern, welches durchaus Potenzial besitzt, sich in die Liste der Genrehighlights einzureihen.

1. Arising The Black Flame
2. Supreme Reign Of Tiamat.
3. Crushing Hammer Of The Antichrist
4. Firebreath Of Blasphemy And Scorn
5. Behold The Satan’s Sword
6. Under The Will Of The Lord
7. The Abjection
8. Deathstorms Raid The Earth
9. Lucifer’s Rising
10. Holy Possession
11. Harvester Of Flames

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Mulder

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