Plattenkritik

BASEMENT - Promise Everything

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Info

Release Date: 29.01.2016
Datum Review: 11.01.2016
Format: CD Digital

Tracklist

 

01. Brother's Keeper
02. Hanging Around
03. Lose Your Grip
04. Aquasun
05. Submission
06. Oversized
07. Blinded Eye
08. For You The Moon
09. Promise Everything
10. Halo

Band Mitglieder

 

Andrew Fisher – Vocals
Ronan Crix – Guitar
James Fisher – Drums
Alex Henery – Guitar, Vocals
Duncan Stewart – Bass

BASEMENT - Promise Everything

 

BASEMENT sind wieder da. Nachdem 2012 ihr letztes Album „Colourmeinkindness“ erschien, folgte eine Pause – bis 2014. Nun melden sich die fünf Jungs aus England mit ihrem neuen Album „Promise Everything“ zurück. Es hat sich einiges verändert, aber anderes ist gleich geblieben.

Zunächst einmal fällt auf, dass die Stimme von Sänger Andrew Fisher anders klingt. Braver, ohne Ausreißer singt er die Lieder. Die Ecken und Kanten fehlen. Nur bei „Promise Everything“, der ersten Singleauskopplung, und „Submission“ kommt etwas von der alten Stimme durch. Das Album ist ansonsten wesentlich ruhiger, obwohl die Songs nicht zwangsläufig langsamer sind. Die Lieder bilden eine Einheit. „Lose Your Grip“, „Submission“, „Oversized“, und „Halo“ haben allesamt einen fast identischen Anfang. Auch was die Melodien betrifft gibt es keine großen Unterschiede. Auf der einen Seite zieht einen das Album deshalb in einen dementsprechenden Bann, eine Art Trance. Andererseits kann dies auch etwas eintönig und langweilig werden. Das ist eben Geschmackssache und stimmungsabhängig. „Blinded Eye“ besticht durch eine eingängige Melodie und macht Lust auf mehr. Fisher’s Stimme hat zeitweise erschreckende Ähnlichkeit zu der von Billie Joe Armstrong und macht „Blinded Eye“ zum Ohrwurm-Kandidaten. Nach „Oversized“ funktioniert „Blinded Eye“ wie ein wake up call. Denn „Oversized“ ist sehr langsam und Fisher’s Stimme dünn und gehaucht – also eher ein Schlaflied, was in keinster Weise negativ gemeint ist. „Blinded Eye“ passt im Gegensatz dazu zu einem Sommermorgen, an dem man gerade aufgestanden ist.  Auch „Submission“ läd direkt zum mittanzen ein. „Hanging Around“ klingt sehr dramatisch und zeugt von einer inneren Zerrissenheit.

Mit zehn Titeln in 29 Minuten ist „Promise Everything“ schnell durchgehört und doch erfordert es Geduld und Zeit sich mit dem Album auseinanderzusetzen. Es ist keine leichte Kost, erfordert die nötige Ruhe und Stimmung, um es zu genießen. Vielen werden die Lieder vermutlich erst beim zweiten oder dritten Anhören gefallen. Aber es lohnt sich. BASEMENT haben einen neuen Sound, obwohl sich musikalisch nicht viel verändert hat.

Autor

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Katharina

Autoren Bio

Studentin, süchtig nach Musik & englischen Büchern, und immer von Fernweh geplagt :)

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