Plattenkritik

BURN - ...From The Ashes

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Info

Release Date: 15.07.2016
Datum Review: 11.07.2016
Format: CD Vinyl

Tracklist

 

1. Drums Of War
2. You Can't Stop Me
3. We Don't Stand A Chance

Band Mitglieder

 

Chaka Malik - Vocals
Gavin Van Vlack - Guitar
Manuel Carrero - Bass
Durijah Lang - Drums.

BURN - ...From The Ashes

 

 

Die selbstbetitelte EP von BURN aus dem Jahre 1990, erschienen auf Revelation Records, gehörte seinerzeit zu einer der Veröffentlichungen, die so ziemlich jeder der Hardcore Gemeinde im Plattenschrank stehen hatte. Oftmals als New York Hardcore bezeichnet, waren BURN musikalisch schon immer eher in Richtung Rock oder progressiver Hardcore einzuordnen (Sänger Chaka Malik gründete später ORANGE 9mm und Schlagzeuger Alan Cage mischte bei QUICKSAND mit). Sicherlich einer der Bands, die den Weg für andere Bands musikalisch aus dem New York Hardcore in andere Gefilde ebnete. Nach einem kurzem Aufleben der Band im Jahre 2001 und dem Release der EP „Cleanse“ auf Equal Vision Records

 

Nun erscheint mit „...From The Ashes“ 15 Jahre später die erste EP auf Bridge Nine Records. Chaka Malik an den Vocals und Gavin Van Vlack an der Gitarre aus der Ursprungsbesetzung werden ergänzt durch die Ex GLASSJAW Rhythmus Sektion Manuel Carrero (Bass) und Durijah Lang (Drums). Chaka's Gesang klingt noch immer noch druckvoll und energisch wie Anfang der 90er, und hat definitiv einen sehr großen Wiedererkennungswert. Das ist schon mal die halbe Miete und so hat man auch direkt das Gefühl es hier und heute auch wirklich wieder mit BURN zu tun zu haben. Musikalisch hat man sich mit noch mehr Groove ausgestattet. „Drums Of War“ versprüht jede Menge Drive und Dynamik, Bass und Drums schieben den Song unhaufhaltsam nach vorne. Das ein oder andere Noise Element wird gitarrentechnisch eingestreut ,während Chaka am Mikro stellenweise klingt, als würde er sich total verausgaben und man hat sprich wörtlich vor Augen, wie er live völlig erschöpft und verausgabt auf der Bühne liegt und um Luft ringt. „You Can't Stop Me“ fasst die gerade beschriebenen Attribute quasi dann schon im Songtitel zusammen und ist noch mal eine Schippe mehr mit Power und Intensität versehen. „We Don't Stand A Chance“ hingegen nimmt ein wenig das Tempo raus, wobei auch in den eher ruhigen Passagen die Verzweiflung in der Stimme und in der Musik zu greifen ist, so dass man auch hier einfach mitgerissen wird.

 

Eine ganz starke EP, ob man das jetzt wirklich Comeback nennen darf, kann man vielleicht erst beurteilen, ob BURN den aktuellen Live Auftritten und dem Release dieser EP, weitere Touren und Veröffentlichungen folgen lassen. Es wäre uns zu wünschen!

 

Autor

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Felix M.

Autoren Bio

ruhiger, bodenständiger Zeitgenosse

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