Plattenkritik

Baaba Kulka - Baaba Kulka

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Release Date: 17.06.2011
Datum Review: 12.07.2011

Baaba Kulka - Baaba Kulka

 

IRON MAIDEN zu covern ist ein metallisches No Go und aus Gründen des Anstands völlig unzulässig!

Aus Polen traute sich eine Formation namens BAABA KULKA daran, es doch zu tun. Da diese nicht Metal sind, dürfen die das ausnahmsweise auch und das Ergebnis ist schlicht und einfach: Kult! Mit leichten Textvariationen und weiblichem Gesang (der unglaublich intensiv die Kindergartenmelodien durchlebt) wird hier keine Verarschung vorgenommen, sondern gehuldigt (wobei die Band mit dem Repertoire an Songs durch das Land zog und live vorstellte). Und die großartigen Kompositionen zeigen, dass sie großartig sind. So bedient sich das Quintett dem Jazz, dem Indie, Funk und Pop, um die sensationell gute Songauswahl in ungewohnt ruhiger Art und Weise zu präsentieren. Die Liste kann nahtlos fortgesetzt werden, denn auch Querflöte, Reggae und orientalische Verspieltheit nähern sich der Einzigartigkeit jedes einzelnen Maiden-Klassikers. Wenn dem Metal immer wieder (zu Unrecht!) vorgeworfen wird, äußerst stumpf zu sein, so belegen BAABA KULKA mit ihren Interpretationen, das zumindest bei den britischen NWOBHM-Helden viel mehr hinter der Langhaar-Fassade steckt. Endlich mal ein Tribut-Album, das auch tatsächlich dem Feingeist der gecoverten Lieder Leben schenkt und nicht nur als liebloser Abklatsch degradiert werden muss.

Hört euch einfach ”Aces High” an, und ihr wisst, was ich meine!

Tracklist:
1. The Number of the Beast 5:53
2. Wrathchild 3:16
3. Aces High 4:20
4. To Tame a Land 7:31
5. Ides of March 0:56
6. Prodigal Son 4:57
7. Flight of the Icarus 4:24
8. Children of the Damned 3:07
9. The Clairvoyant 4:45
10. Still Life 4:28

Alte Kommentare

von ohne witz! 12.07.2011 10:51

ich finde da wirklich klasse!!

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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