Plattenkritik

Balboa - s/t

Redaktions-Rating

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Release Date: 01.01.1970

 

Mal ehrlich; meistens sind die beiliegenden Infozettel doch mehr als nur noch nervig und alles andere als informativ. Im Falle von Balboa würde ich mich allerdings darüber freuen, denn leider gibt die Cd keinerlei Informationen über die Band her. Nunja zumindest ist es schon mal interessant, dass sich eine amerikanische Band nach einem enthaupteten Seefahrer zu Zeiten Columbus benenennt und der Opener in französischer Sprache geschrieben ist. Balboa machen keine Gefangenen und legen gleich den ersten Brand mit ihrer Mischung aus bestem New School und einer Portion Metal. Man bewegt sich das gesamte Album durch auf dem schmalen Grade zwischen den drei Polen Hardcore, Metal und Screamo, und wirft immer wieder atmosphärische und dahinplätschernde Instrumental-Parts ein, die sich mit dem sonst so heftigen Schreigesang und den wütenden Doublebass-Infernos ergänzen. Erinnert an einen Bastard aus His Hero Is Gone und Countervail. Wer braucht da noch die x-te Poison The Well Platte wenn es frische Bands wie Balboa gibt, die um Längen lebendiger klingen und nicht all ihre Power schon auf halber Strecke verbraucht haben? 8 Killersongs, die mit Sicherheit noch ein ums andere Mal im Player rotieren werden. Kleiner Tip!

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Werner

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