Plattenkritik

Beautiful Lies - Yeah, Finally

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Info

Release Date: 28.08.2009
Datum Review: 06.08.2009

Beautiful Lies - Yeah, Finally

 

Wenn die Autoren bestimmter Presseinfos wüssten, was sie dem Schreiberling manchmal antun. Da wird mit großen Namen geworben, mit Wörtern wie „Hooklines“ um sich geworfen und einfach nur Appetit gemacht. Liest dann ein Autor auch noch den Namen seiner Lieblingsband wird die Sache ganz spannend. Immerhin kennt man letztgenannte dann In- und Auswendig. Beispielsweise musste für diese Presseinfo JIMMY EAT WORLD hinhalten!?! Mit welchem Recht auch immer.

Denn was BEAUTIFUL LIES hier abliefern ist nichts weiter als beliebiger Radiopop (Ja, noch beliebiger als der auf „Chase this Light“) der höchstens im Nachmittagsprogramm vom ZDF Fernsehgarten „abgehen“ könnte. So kann sich kein Hörer dieser Platte das Gelächter verkneifen, wenn er die Zeilen des Openers hört: „You’re An Asshole..“! Ja, ganz fein. Da helfen auch die angeblichen WEEZER Anleihen nichts (Ja, ich weiß, die letzte WEEZER war auch scheiße) oder auch die unüberhörbaren LIFEHOUSE-Wannabe-Grunge-Referenzen. Kitsch bleibt Kitsch, Arschloch bleibt Arschloch, langweilig bleibt langweilig, da gibt es keine geschönte Lüge.

Tracklist:

1. The End
2. Running Down The Aisles
3. Untitled
4. Better Days
5. The Answer is Always C
6. A Girl Like Jenna
7. Runaway
8. One Thing
9. So Far From Home
10. Duloxetine

Autor

Bild Autor

Raphael

Autoren Bio

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