Plattenkritik

Beneath The Sky - What Demons Do To Saints

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Release Date: 16.02.2007
Datum Review: 29.01.2007

Beneath The Sky - What Demons Do To Saints

 

Victory Records holen sich regelmäßig neue Bands ins Haus und sind mittlerweile breit gefächert in so ziemlich allen populären Genres aufgestellt. Aktuell hat man sich BENEATH THE SKY aus Cincinnati unter den Nagel gerissen, die zuvor 2 selbst veröffentlichte EPs binnen kürzester Zeit unters Volk brachten. Nun steht der Debütlongplayer "What Demons Do To Saints" mit blutunterlaufenen Augen und scharrenden Hufen an der Seitenlinie und wartet ungeduldig auf seine Einwechslung. 7 Neue Songs und 4 erneut eingespielte ältere Tracks erwarten den Zuhörer.

Überambitioniert und bestialisch geht die sechsköpfige Band dann auch vom ersten Ton an ans Werk und liefert eine derbe Mixtur aus schwedischem Todesmetal und wuchtigem Hardcore ab. Höllisches Gekeife wird durch tiefe, fast grunzende Shouts abgelöst und immer wieder kommt die Doublebass zum Einsatz. Gelegentlich lässt man sich dann auch zu ein paar gesungenen, cleanen Zeilen hinreißen, bevor man weiterhin alles auseinander nimmt. BENEATH THE SKY erinnern schon stark an HASTE THE DAY, zeigen sich jedoch weitaus weniger strukturiert und eingängig und rauschen teilweise nur am Zuhörer vorbei. Durch den Einsatz von epischen Keyboardsounds setzt man dann doch noch ein paar individuelle Momente, die die Band jedoch auch nicht aus dem Mittelmaß heben können. Höhepunkt der Scheibe ist "The Reason" bei dem die Rechnung aus satten Breakdowns und einer ungezügelten Catchyness größtenteils aufgegangen ist aber sonst lässt mich die Scheibe recht unbeeindruckt. Also lieber auf die neue HASTE THE DAY mit neuem Frontmann warten.

Tracks:
1. Goodfellas
2. For Each Remembered Name
3. A Grave Mistake
4. Last Call
5. 7861 Download
6. How The Times Have Changed
7. Our Last Road
8. The Reason
9. Being In A Coma Is Hell Carried On
10. Falling In Love With Cold Hands
11. Glamour Of Corruption

Line-Up:

Joey Nelson - Vocals
Jeff Nelson - Guitar
Nick Scarberry - Bass
Brandon Sowder - Drums
Chris Profitt - Guitar
Matt Jones – Keytar

Alte Kommentare

von sandimschuh 02.02.2007 09:08

ist ja echt voll von HASTE THE DAY geklaut... und dann nicht mal gut..

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Torben

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