Plattenkritik

Beneath the Massacre - Dystopia

Redaktions-Rating

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Release Date: 14.11.2008
Datum Review: 30.10.2008

Beneath the Massacre - Dystopia

 

Bereits ein Jahr nach dem mächtigen Debüt „Mechanics Of Dysfunction“ veröffentlichen BENEATH THE MASSACRE den Nachfolger „Dystopia“, an den hohe Erwartungen geknüpft wurden. Die Kanadier haben an ihrem Sound gefeilt und ihr Songwriting ein wenig verändert. Auch „Dystopia“ ist vollgepackt mit technisch hochwertigen Riffs, Gitarrist Christopher Bradley brilliert auf Albumlänge und setzt im technischen Death Metal neue Akzente. Der Mann spielt auf „Dystopia“ ein Solo, das mit Track 1. beginnt und mit dem Schlusssong „Procreating The Infection“ sein Ende findet. Die Jazz entlehnten, höchst anspruchsvollen Leads werden von der Rhythmusfraktion (hier allen voran Drumtier Justin Rousselle) durch Death Metal-Geballer begleitet und beim Aufeinandertreffen der beiden entsteht deftiger Gummigeruch. Das Tempo wurde im Vergleich zum Debüt ein wenig zurückgenommen, indem die Core-Zutaten verstärkt eingesetzt worden sind. Letztere frischen die ansonsten durchweg blastenden Songs angenehm auf und lassen die Songs variabler werden. Gerade die schleppenden, Double-Bass dominierenden und von intelligent arrangierten Breakdowns eingeleiteten Parts („Reign Of Terror“) drücken dem Hörer langsam die Kehle zu. Auch Elliot Desaganés Vokal-Akrobatik hat sich dahingehend geändert, dass sein ungemein böses Growling etwas facettenreicher geworden ist. BENEATH THE MASSACRE sind sich und ihrer Philosophie vom brutalen Death Metal mit Corezusätzen treu geblieben, dennoch haben sie mit „Dystopia“ einen wichtigen Schritt in Richtung Einzigartigkeit und Unterscheidbarkeit durch Vielschichtigkeit vollbracht und somit die hohen Erwartungen erfüllt.

Tracklist:

1. Condemned
2. Reign Of Terror
3. Our Common Grave
4. Harvest Of Hate
5. The Wasteland
6. Bitter
7. No Future
8. Lithium Overdose
9. Tharsis
10. Never More
11. Procreating The Infection

Alte Kommentare

von Hurensohn 30.10.2008 16:48

meine erwartungen hat die cd nicht erfüllt, vorgänger war einfach zu gut

von molch 30.10.2008 18:30

der unterschied von der letzten und jetzigen platte hält sich doch in grenzen.

von Minor 30.10.2008 20:29

@molch: was anderes steht da doch auch nich saugeiles ding, fette band

von molch 01.11.2008 23:49

bezog sich lediglich auf den kommentar vor mir ;)

von twin 20.11.2010 14:50

gibt nichts geileres zum training!!!

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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