Plattenkritik

Benediction - Killing Music

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Release Date: 22.08.2008
Datum Review: 03.09.2008

Benediction - Killing Music

 

Nach langen sieben Jahren sind BENEDICTION endlich zurück und präsentieren den geifernden Fans eine volle Ladung Old School Death Metal. Die Zeit scheint spurlos an den Szene-Urgesteinen vorbeigegangen zu sein, so frisch und voller Spielfreude zeigt sich das neue Output "Killing Music". Nach wie vor räudig, dreckig und voller Groove scheint vor allem bei Dave Hunt am Mikro der Knoten geplatzt zu sein. Er setzt zu seinem Hardcoreshouting und Screaming an, als gäbe es kein nächstes Album mehr. Völlig unverständlich (und einziger Kritikpunkt), dass seiner Stimme mit Hall-Effekten extrem in den Vordergrung gepusht wurde. Immer einen Fuß im Grind Riffing zocken die Äxte ein fettes Riff nach dem anderen, genial unterstützt durch den Sessiondrummer Nick Barker (der sich nach den Aufnahmen zu TESTAMENT verpisst hat...). Dabei liegt der Schwerpunkt auf Doublebass-Midtempo und Uptempoparts, reduziert auf das Nötigste, wobei immer wieder kleine Überraschungen (wie elektronische Klimpereien) eingebaut wurden. Somit ist "Killing Music" auch nach dem X-ten Durchlauf noch interessant, vorausgesetzt, das Genick macht überhaupt mehrere Wiederholungen mit. BENEDICTION haben ihren starken Vorgänger getoppt und befinden sich definitiv auf dem richtigen Weg Richtung Death Metal-Valhalla.

Tracklist:
01. Intro
02. The Grey Man
03. Controlopolis [Rats In The Mask]
04. Killing Music
05. They Must Die Screaming
06. Dripping With Disgust
07. Wrath And Regret
08. As Her Skin Weeps
09. Cold, Deathless, Unrepentant
10. Immaculate Facade
11. Burying The Hatchet
12. Beg, You Dogs
13. Betrayer (bonus track)
14. They Bleed (bonus track)
15. Seeing Through My Eyes [BROKEN BONES Cover Song]
16. Largactyl [AMEBIX Cover Song]

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Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt

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