Plattenkritik

Biffy Clyro - Only Revolutions

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Release Date: 06.11.2009
Datum Review: 16.11.2009

Biffy Clyro - Only Revolutions

 

 

Wir haben gewartet, sie haben verschoben. Wir haben gewartet, sie gaben großartige Konzerte, kündigten an – verschoben. Man kann schon sagen, dass BIFFY CLYRO ganz schön fies zu uns waren und uns verdammt lange haben warten lassen. Mit „Only Revolutions“ erscheint es aber letztendlich doch noch. Der Nachfolger zum tollen „Puzzle“. Und, hält das Album was der Vorbote „Mountains“ versprach?

Gewissermaßen schon. „Only Revolutions“ ist gewissermaßen eine Weiterentwicklung. Nicht direkt in die Richtung, wie es viele Fans gerne hätten, dafür aber in die verdiente Richtung gen Erfolg und Durchbruch. Und bezeichnend ist auch, dass man dieser Tage das Vorprogramm von MUSE bestreitet. Immerhin herrschen auf „Only Revolutions“ größtenteils Streicher vor und auf den ersten Blick wirkt alles pompöser und breiter in Szene gesetzt. Das wird mit dem Opener „The Captain“ schnell klar. Aber wer Orchester und Pomp nicht mag, noch dazu eine Abneigung gegenüber Pop hat, der wird mit „Only Revolutions“ nicht viel anfangen können. Wer hingegen auf Ohrwürmer und Hits steht, der schon. BIFFY CLYRO haben alles richtig gemacht. Sie haben ein Album aufgenommen, welches vor Hits, Spielfreude und auch gelegentlichem Kitsch nicht zurückschreckt, dafür aber vollends überzeugt und es ernst meint.

Tracklist:

1. The Captain
2. That Golden Rule
3. Bubbles
4. God & Satan
5. Born On A Horse
6. Mountains
7. Shock Shock
8. Many Of Horror
9. Boooom, Blast & Ruin
10. Cloud Of Stink
11. Know Your Quarry
12. Whorses

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Raphael

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