Plattenkritik

Big Deal - Lights Out

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Release Date: 03.02.2012
Datum Review: 29.02.2012

Big Deal - Lights Out

 

Alice Costelloe und Kacey Underwood alias BIG DEAL verbinden psychedelische, folkige Girl/Boy- Harmonien mit wunderschönen Indiepop-Melodien und heraus kommt das Debütalbum LIGHTS OUT. Zwei harmoniebedürftige Songwriter zwischen Underground und "Big Deal".

Zwei Stimmen, zwei Gitarren, zwölf Noisepop Songs. So lässt sich das Debüt des englisch-amerikanischen Duos am besten beschreiben. Alice Costelloe und Kacey Underwood beschränken sich auf eine minimalistische Art des Songwritings und schaffen so, ein intimes, ausbalanciertes Werk, welches sich in den richtigen Momenten emotional überschlägt, um sich kurz darauf wieder völlig zurückzunehmen. Hier werden keine Egotrips gefahren, keine elektronischen Streicher und keine aufgeblasene Produktion als Stilmittel verwendet, ganz im Gegenteil. Alles hört sich an, als würden BIG DEAL gerade bei dir daheim ein Unplugged-Konzert geben. Obwohl man sich gerade in Songs wie "Homework" oder "Locked Up" ab und zu ein Schlagzeug wünschen würde, kommen die Songs trotzdem auf den Punkt. Costelloe und Underwood schaffen mit kleinen Mitteln ein nettes Debüt. Mal sehen, ob wir mit BIG DEAL das nächste große Ding erleben.


Tracklist:
1. Distant Neighborhood
2. Chair
3. Cool Like Kurt
4. Swoon
5. Homework
6. Talk
7. With the World At My Feet
8. Locked Up
9. Summer Cold
10. Visions
11. Seraphine
12. Pi

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Felix

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