Plattenkritik

Black Abyss - Possessed

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Release Date: 02.11.2012
Datum Review: 26.02.2013

Black Abyss - Possessed

 

Acht Jahre haben sich BLACK ABYSS seit ihrem Album „Angels Wear Black“ Zeit gelassen – oder vielleicht auch Dank einiger Personalwechsel Zeit lassen müssen – um an einem neuen Album zu schrauben. „Possessed“ stellt dieses nun dar. Darauf zu hören sind zehn Power-Metal-Hymnen, die stark mit der amerikanischen Ausprägung kokettieren. Wie viele andere Bands des Genres konzentrieren sich auch die Schwaben auf eingängige Refrains. Daneben versinken sie glücklicherweise nicht wie viele Kollegen im Keyboard-Sumpf und legen den Fokus eher auf prägnantes Riffing.
Auch wenn Nummern wie der Titeltrack „As I Long As I'm Bleeding“, das getriebene „The Final Call“ oder das vielschichtige „Streams Of Sorrow“ durchaus als gute Songs zu klassifizieren sind und BLACK ABYSS zum Glück auf die sonst in diesem Bereich obligatorische Halbballade verzichtet haben, sind viele Lieder des Albums nur durchschnittliche Genrekost („Human Machine“, „Rippers Punch“). Der Sound des Albums ist trocken und kräftig (Beim Schlagzeug hätte man vielleicht ein bisschen weniger triggern dürfen) und passt ausgezeichnet zur Musik.
„Possessed“ setzt damit keinen Meilenstein im Power-Metal, weiß aber durchaus zu gefallen und macht wenig falsch – Aber bringt aber auch keine neuen Ideen mit ein. BLACK ABYSS haben mit ihrem vierten Studioalbum ein gutes Genre-Werk geschaffen, das Fans sicher gefallen wird.

Tracklist:
1. As Long As I´m bleeding
2. Conquering Of fate
3. The Final Call
4. Possessed By Hate
5. Human Machine
6. Bloodforce
7. Rippers Punch
8. Streams Of Sorrow
9. The Aim
10. The Grail

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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