Plattenkritik

Black Stone Cherry - Folklore And Superstition

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Release Date: 29.08.2008
Datum Review: 22.08.2008

Black Stone Cherry - Folklore And Superstition

 

Mit ihrem selbstbeitelten Debüt wirbelten BLACk STONE CHERRY einigen Staub auf. Die junge Truppe aus dem Süden der USA wurden als Hoffnungsträger des Southern Rock gehandelt, da sie unbekümmert eine handvoll Songs zu einem Zeitpunkt auf den Markt schmissen, als die restliche Welt bereits von den Klängen des Modern Rock/Metalcore die Ohren verstopft hatten. Mit ihrem Zweitwerk "Folklore And Superstition" können die jungen Wilden nahtlos an die erste Referenzscheibe anknüpfen, wober die Produktion um Längen ausgefeilter und die Songs etwas ausgereifter erklingen. Aber geblieben ist das unwiderstehliche Gespür für tiefsitzende, fast schon hymnische Refrains und die Liebe zum Blues, der hervorragende durch die angenehm rauhe Stimme des Frontmamms Chris Robertson authentisch in den Hafen geschaukelt wird. Hervorragend auch die Gitarrenarbeit (man höre zum Beispiel das Solo in "Blind Man") und der gelegentliche Einsatz der Hammond Orgel. Leider fehlen etwas die Ecken und Kanten, die gerade noch das Debüt so einzigartig gemacht haben. Aber so etwas kann auch Weiterentwicklung genannt werden, zumal die Hooks nach wie vor eine Klasse für sich sind. Alles in allem ein starkes Album, das BLACK STONE CHERRY einer noch breiteren Anhängerschaft einbringen dürfte.

Tracklist:
1. Blind Man
2. Please Come In
3. Reverend Wrinkle
4. Soul Creek
5. Things My Father Said
6. The Bitter End
7. Long Sleeves
8. Peace Is Free
9. Devil's Queen
10. The Key
11. You
12. Sunrise
13. The Ghost of Floyd Collins

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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