Plattenkritik

BLACK TUSK - Pillars Of Ash

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Info

Release Date: 10.02.2016
Datum Review: 10.02.2016
Format: CD Vinyl Digital

Tracklist

 

01. God's On Vacation
02. Desolation Of Endless Times
03. Bleed On Your Knees
04. Born Of Strife
05. Damned In The Ground
06. Beyond The Divide
07. Black Tide
08. Still Not Well
09. Walk Among The Sky
10. Punk Out
11. Leveling

Band Mitglieder

 

Andrew Fidler - Vocals, Guitar
Jamie May - Drums, Vocals
Jonathan Athon - Bass, Vocals

BLACK TUSK - Pillars Of Ash

 

 

BLACK TUSK ist tot! Es lebe BLACK TUSK.

Das Kapitel der Band aus Savannah wurde mit dem tödlichen Motorradunfall ihres Gründungsmitglieds, Sängers und Bassisten Jonathan Athon zugeschlagen. Das Kapitel. Ein Kapitel. Nicht das Buch. Mit  „Pillars Of Ash“ steht jetzt das Vermächtnis in den Regalen und Athon selbst ist noch mit Bassspuren und Gesang vertreten. Gänsehaut! Aber dieses Album muss für die verbleibenden Andrew Fidler (Gitarre, Gesang) und James May (Schlagzeug, Gesang) auch ein Schritt in die Zukunft darstellen und nach den ersten Tönen dieses Groove-Monsters darf die mit Corey Barhorst wieder zum Trio erstarkte Band mit geschweller Brust nach vorne schauen.

Das schöne an dieser Band ist, dass sie nicht verkopft wie z.B. BARONESS (das Coverartwork ist diesmal nicht wieder vom Baroness Frontmann John Dyer Baizley erschaffen worden sondern von Jeremy Hush) oder KYLESA, die übrigens auch aus Savannah kommen, die Hintertür aufmachen, sondern direkt ohne Umschweife die Haustür einschlagen. Der Sound ist fett und die Songs sind alle wieder etwas ungeschliffener, roher und servieren eine genüssliche Schnittmenge aus Crust, Punk, Rock und Death Metal, die für beschissene Zeiten wie diese geschrieben wurden.

Es war zu lesen, dass Jonathan Athon seine Organe gespendet hat und es bleibt somit zu hoffen, dass irgendwo ein Metalherz in seinem Sinne noch höher schlägt als alle anderen ohnehin schon, die mit Spannung auf die nächsten Outputs dieser Band warten.  

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Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt