Plattenkritik

Blackfield - Blackfield II

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Release Date: 19.02.2007
Datum Review: 31.01.2007

Blackfield - Blackfield II

 

Hinter BLACKFIELD steckt, und das sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben, niemand geringeres als PORCUPINE TREE Chefdenker und Mastermind Steven Wilson sowie sein Kollege Aviv Geffen. Im Jahre 2004 veröffentlichte man abseits des PORCUPINE TREE Prog-Rocks ein ruhiges, sanftes und melodieorientiertes Einod welches eine respektable Nachfrage generierte. Die beiden Herren hatten scheinbar jede Menge Spaß an ihrer Zusammenarbeit so dass im Februar 2007 mit "Blackfield II" die Fortsetzung der beiden Kreativköpfe in den Startlöchern steht.

Wie bereits beim Vorgängeralbum zeigen sich BLACKFIELD deutlich entspannter und mit geordneteren Strukturen als beispielsweise PORCUPINE TREE. Das Album ist schnell zugänglich und man muss sich nicht allzu lange in seine Materie hineinarbeiten. Das Duo hat einen eindrucksvollen Haufen an poppig angehauchten, schönen Balladen mit einer gewissen Melanchholie gezimmert, der die angenehmen Lyrics von Wilsen und Geffen umrahmt. Es ist die überraschend charmante und lockere herangehensweise an die einzelnen Songs, die einen entspannten Hörgenuss garantieren. Hier verstehen es zwei Künstler sich musikalisch zu reduzieren und dennoch oder auch gerade deswegen eine herausragene musikalische Leistung abzuliefern. Einen leichten brittischen Einschlag kann ich dann noch im poppigen Rockformat von BLACKFIELD ausmachen, die unaufdringlich auch mal mit Piano- und Streichereinsatz hantieren und stets überzeugen. Ein schönes Album für verträumte Stunden.

Tracklist:
01. Once
02. 1,000 People
03. Miss U
04. Christenings
05. This Killer
06. Epidemic
07. My Gift of Silence
08. Some Day
09. Where is My Love?
10. End of the World

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Torben

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Allschools Chef

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