Plattenkritik

Blackwire - s/t

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Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 19.10.2005

Blackwire - s/t

 

Blackwire kommen aus England und bringen uns mit ihrem gleichnamigen Album Britpop vom feinsten. Ein Blick auf das Bandphoto, in dem sonst sehr kargen schwarzen Booklett, und man weiß was einen erwartet. Durchgestylte Boys mit coolem Blick, engen Hosen, Krawatten und Slipper wollen die gute alte Zeit der 80er Jahre wieder aufleben lassen. Sie reihen sich damit in den gerade wieder abflauenden Trend der die Musik in letzter Zeit geprägt hat ein. So verwundet einen nicht die leichte Ähnlichkeit mit Bands wie Mando Diao, The Hives oder auch The Libertines. Black Wire verkaufen uns in ihren 10 Songs Britpop mit etwas rotzigem Punk und einer Prise Glamour, verzerrte Gitarren und elektronische Geräusche dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen. Das Trio hebt sich vor allem durch ständige Wortwiederholungen im Lied heraus, wie bei „Attack! Attack! Attack!“ oder „God of traffic“. Einziges Manko ist, dass sich vieles einfach gleich anhört und schnell Langeweile aufkommt. Der Gesang ist außer im Refrain fast immer in derselben Tonlage und auch die Riffs sind immer dieselben, das macht das Album ziemlich monoton. Beim hören wünscht man sich, dass die Jungs endlich mal aus dem Trott ausbrechen, aber vergebens. Für echt 80`ies Fans ist es sicher einen Lauscher wert und in mancher Disko würden einige Songs sicher dazu anregen, dass Tanzbein zu schwingen.

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Manu

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