Plattenkritik

Blakfish - Champions

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Release Date: 06.08.2009
Datum Review: 29.07.2009

Blakfish - Champions

 

Zwischen den Extremen

"If you glued MASTODON to GLASSJAW and made them fight over the last amp in the world". Natürlich völlig überzogen, aber mit letztgenannten liegt man gar nicht so falsch. Aber man kann dem NME keinen Vorwurf machen. Wo sonst nur Indie gehypt wird kommen nun Grüppchen a la GALLOWS daher und mischen die Insel gehörig auf. Dazu gehören nun auch kleine Ableger wie beispielsweise BLAKFISH. Dass die sich aber ganz klar durch einige Feinheiten abgrenzen, ist sehr angenehm und unüblich. Zumindest für britische Hype-Verhältnisse.

Brüllen BLAKFISH nämlich gerade nicht, was sie angenehmerweise nicht rund um die Uhr machen, klingt ihr emoesker Sound eher nach den postigen Klängen der Acts auf Lockjaw Records. Und jene sind, wie unter Genrekennern bekannt, allesamt top.

So zeichnen sich auch BLAKFISH durch intensive Momente aus, die sich in explosiven Gitarrenwänden und scheppernden Drums entladen und ab und an so atmosphärisch anmuten wie die Songperlen SECOND MONDAY's. Schade nur, dass immer dann, wenn BLAKFISH anfangen zu schreien, alles ein wenig aufgesetzt und gezwungen klingt, andererseits auch viele Math-Elemente mit sich bringt und so zu viele Einflüsse aufeinander einwirken. "Champions" artet somit zu einem überladenen Etwas aus, welches gerade durch diese Eigenschaft den eigentlichen Reiz ausmacht.


Tracklist:

Economics
Ringo Starr – 2nd Best Drummer In the Beatles
Your Hair's Straight But Your Boyfriend Aint
If The Good Lord Had Intended us to walk he wouldnt have invented roller-skates
We beg, we borrow, we steal
I saw a car on fire there once
The closer to the bone the sweeter the meat
Randy sage – true american hero
I'm laughing now… but it's no joke
9th base
Scotlands worst invention

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Raphael

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