Plattenkritik

Bleed From Within - Humanity

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 24.07.2009
Datum Review: 10.07.2009

Bleed From Within - Humanity

 

“Das Artwork ist sicher okay, aber die Tatsache, dass man nach einem einzigen Blick aufs Cover das Gefühl hat die Scheibe bereits in- und auswendig zu kennen, obwohl man in Wirklichkeit noch nie auch einen Ton von der Band gehört hat, ist meiner Meinung nach sehr, sehr traurig.“

In der Tat lassen Bandname, Cover und Songtitel auf den Inhalt schließen, so dass BLEED FROM WITHIN auch nach gutem, an KILLWHITNEYDEAD erinnernden Einstieg („The Awakening”) keine Überraschungen auffahren können. Manchmal liegen einem die Vergleiche mit anderen Bands auf der Zunge, hier schlagen THE BLACK DAHLIA MURDER mitten ins Gesicht, so dass auch unter diesem Gesichtspunkt sehr schnell Klarheit herrscht. Der brutale Death Metal der Schotten umgarnt die Melodik, ist sehr straight forward und geht im Gegensatz zu der oben genannten Referenz mehr auf den Mosh. Die mangelnde Verspieltheit der Schotten ist durchaus angenehm, denn ohne sich zu sehr an den Instrumenten auszutoben geht es bei „Humanity“ direkt auf das Genick. Die dem Intro folgenden zehn Songs sind immer gleich strukturiert, das Tempo wird verlagert, mal wird gebolzt, dann kommt der Groove, der Schwerpunkt liegt auf dynamischen, schnell konsumierbaren Tracks. Die modernen Verrenkungen mit den -core Endungen werden über die gesamte Spiellänge eingestreut, ohne den Fluss des Albums zu unterbrechen, ohne eine Schranke vor dem Abgehen herunterzulassen. Ein optisch Oliver Sykes konformer Sänger beherrscht sowohl ganz tief als auch äußerst hoch, verweilt hauptsächlich beim zuerst genannten und hinterlässt durch seine brachialen Growls einen wohligen Todesgeruch. „Humanity“ ist sicherlich kein schottischer Freiheitskampf für die internationale Extremmetalszene ala Braveheart, aber schlecht hört sich definitiv anders als BLEED FROM WITHIN an.

Tracklist:
01. The Awakening 2:05
02. Damnation 3:19
03. Messiah 3:33
04. The Fall Of Man 3:23
05. A Killer Is Born 3:41
06. Servants Of Divinity 3:20
07. Monster 2:53
08. Everlasting 3:19
09. Save Your Prayers 2:55
10. The Final Chapter 2:53
11. This Absence 4:06

Alte Kommentare

von page 10.07.2009 16:51

was soll man dazu auch sagen als: joah naja ist doch eigentlich ziemlich gewöhnlich. schade das sich so viele bands so gleich anhören. aber trotzdem nicht schlecht.

von EEHC 12.07.2009 17:05

wenn man denen ne chance gibt und mal anhört fällt auf dass das album ziemlich gut ist und im vergleich zu dem ganzen ami müll echt was kann. black dahlia murder lassen grüßen, na klar, aber das alleine ist schon grund genug bfw zu hören.

von Ollo 12.07.2009 23:32

naja. die mucke is einfach im gesamten zu austauschbar. aber dass jetz hier jeder den tbdm vergleich bestärkt wobei ich in der news coment section nur kopfschütteln geerntet hab... ich wünsch denen aber alles gute, die ham für mich eher so nen "gute-vorband-charakter"

von Gutes Album aber.. 25.07.2009 13:26

des album ist schon ziemlich geil aber mich regt die unglaubliche ahnlichkeit mit oli sykes auf! bestimmt war des ein fan von BMTH un jetzt macht er sein eigenes ding!

von r4ge 27.07.2009 14:14

ja warhscheinlich....depp

von bestimmt 27.07.2009 21:03

war, wenn überhaupt, DAS!!! ein fan von bla bla bla...

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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