Plattenkritik

Bleed The Dream - Killer Inside

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Release Date: 18.05.2007
Datum Review: 16.04.2007

Bleed The Dream - Killer Inside

 

Die kalifornischen BLEED THE DREAM lieferten mit "Built By Blood" einen respektablen Debütlongplayer ab, auf den man ein ganzes Jahr warten durfte, bis er sich seinen Weg nach Europa und Deutschland gebahnt hat. Nach mehreren erfolgreichen Auftritten bei der US Warped sowie der Taste Of Chaos Tour, wurde die Band vom Tourveranstalter und Warcon Label Chef unter Vertrag genommen, wo auch schon besagtes Debüt erschien.

Ähnlich wie eigentlich sämtliche Warcon Bands, zelebrieren BLEED THE DREAM einen "Taste Of Chaos"-kompatiblen Emocore / Post Hardcore Sound und gehörten in den Riegen der eher zweitklassigen Labelbands ganz klar zu den Überfliegern, die jederzeit gerne ihre DIY Mentalität betonen. War "Built By Blood" ein nettes "me-too"-Produkt im Kielwasser von THE USED, FUNERAL FOR A FRIEND und STORY OF THE YEAR wählt man mit "Killer Inside" einen anderen musikalischen Ansatz, der durchaus durch seine Individualität besticht. Ein Teil des Wandels lässt sich durchaus einfach erklären, denn mit Frontmann Brandon Thomas sowie Drummer Aaron Cohan haben sich zwei Bandmitglieder aus dem Staub gemacht um anderen musikalischen Pfaden zu folgen. Neuer Sänger ist Mark Holmes der sich sowohl in höheren Tonlagen aufhält und hier vom poppigen Charakter her ein wenig an SAOSIN und CIRCA SURVIVE erinnert, aber gleichzeitig ein markantes Hardrock Flair in seine Gesangslinien integriert. Auch die Instrumentalfraktion stützt diese Beobachtung mit abwechslungsreichen Arrangements und einer poppigen Atmosphäre. BLEED THE DREAM vollziehen mit "Killer Inside" einen eleganten Spagat zwischen bewährtem und eingängigen Emo-Sound und ihrer neue entdeckten Liebe zum Rock/Hardrock. Hierdurch steigert man zwar deutlich den Wiedererkennungswert hört sich aber über die komplette Länge des Longplayers ein wenig eintönig und ähnlich gestrickt an. Was die Fans zum neuen Sound sagen, bleibt abzuwarten, insgesamt ein positiver Schritt in Richtung Eigenständigkeit.

Tracks:
1. Voices 0:59
2. A Killer Inside 3:44
3. You'll Have To Lie, To Be Honest 3:13
4. Vampires (Don't Kill For The Money) 3:32
5. Closer 3:36
6. Beaten And Blindfolded 3:49
7. Drowning Is Painless 3:47
8. It Takes A Fall (10 To 1) 3:56
9. This Parking Lot's A Murder Scene 3:59
10. Tell Someone Who Cares 3:44
11. Stay The Hell Away From Me 4:00
12. Considering, This Time It Was Me 3:06
13. Tongue Tied 3:53




Alte Kommentare

von freddy 17.04.2007 12:03

echt sehr gewöhnungsbedürftig.. würde eher zu 6 skulls tendieren.

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Torben

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Allschools Chef

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