Plattenkritik

Blodig Alvor - Mørkets Frembrutt

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Release Date: 22.02.2013
Datum Review: 17.03.2013

Blodig Alvor - Mørkets Frembrutt

 

TURBONEGRO, KVELERTAK, BLODIG ALVOR – So könnte man die jungen Norweger neben ihren Kollegen einreihen. „Mørkets Frembrutt“ ist das erste Album der Truppe und ähnlich wie die beiden anderen genannten Bands haben Mr. Molotow, Truls Tyrann, Rune Rama, Erlend (wie sich die Bande nennt) ein Faible für rotzigen (Rotz-)Rock. Dabei wäre es einfach gewesen, das Staffelholz von KVELERTAK zu übernehmen und in eine ähnliche Kerbe wie diese zu schlagen, dass dies aber auch ganz schnell in die Hose gehen kann, haben zuletzt MAN THE MACHETES gezeigt. Zwar ist auch bei BLODIG ALVOR instrumental manchmal ein leichter Black-Metal-Einschlag (Der Mittelteil von „Vår Resignasjon“) zu finden, dieser nimmt jedoch nie Überhand. Der Hauptfokus liegt dahingegen auf eingängigem Songwriting, starkem Gitarrenspiel und markantem, einzigartigen Gesang. Die vier Musiker verstehen es sehr gut ihre Songs auf den Punkt zu bringen, dem Hörer eine nette Melodie ins Ohr zu pflanzen und ihn so an ihr Schaffen zu binden. Neben „Start En Revolusjon“ sei an dieser Stelle exemplarisch „Likegyldighetens Søvn“ genannt. Beides sind sehr gute Beispiele dafür, dass man die gesungene Sprache (BLODIG ALVOR texten in ihrer Heimatsprache) nicht verstehen muss, die Atmosphäre und die Energie trotzdem übertragen werden können.
„Mørkets Frembrutt“ ist ein spaßiges Album geworden und dürfte auf der Party ebenso gut funktionieren wie bei einem Spaziergang durch die Stadt. Zwar wird es auf die Szene nicht die selbe Einwirkung wie KVELERTAKS-Debüt haben, dennoch kann man BLODIG ALVOR getrost zu den besseren Vertretern des Genres zählen.



Tracklist:
01. Mørkets Frembrudd
02. Mr.Molotow
03. Start En Revolusjon
04. Blodig Alvor
05. Svik
06. Ordets Makt
07. Likegyldighetens
08. Solgt Min Sjel
09. Var Resignasjon

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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