Plattenkritik

Blood Robots - 7"

Redaktions-Rating

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Release Date: 21.01.2011
Datum Review: 20.01.2011

Blood Robots - 7"

 

Alte Männer schwitzen, spielen in Hausprojekten, haben X-Bands hinter sich, möchten einfach nur nochmal in Ruhe Rockmusik spielen, jenseits von Punk, jenseits von Peinlichkeit, jenseits von Irgendwas und mitten im gediegenen Punkt des Nichts. BLOOD ROBOTS bestehen aus Ex-Mitgliedern von DURANGO95, MÖNSTER, MUFF POTTER, SITUATIONS und THE YELLOW PRESS und verweigerten sich bis zum geht nicht mehr der Öffentlichkeit. Rare Shows im September 2010, vereinzelte Gigs im Januar 2011 und noch ein paar sollen folgen. Jetzt möchte man aber erst einmal was hören.

Die erste 7“ erscheint bei Zeitstrafe, ist bestückt mit zwei Songs die Rock nicht mehr verkörpern könnten und das ist durchaus positiv gemeint. „Quitters Club“ beispielsweise ist ein so treibend schönes Stück Hymne, wie man es zuletzt selten gehört hat. Hymne auch deshalb, weil man hier nicht das übliche Gesäusel abliefern kann a la „Puh, was für eine Punk Hymne“ oder „Hey, das klingt so schön hymnisch wie (setze beliebige Band ein)“. Hier trifft hymnisch eben deshalb, weil man den BLOOD ROBOTS anhört, dass sie nichts so wirklich sein wollen. Die Drums könnten bei irgendeiner wirklich guten Indie-Platte geklaut sein, die Gitarren könnten von einer Demo der HIVES stammen, der Bass schlackert im Hintergrund wie das Fähnchen im Wind, jedoch mit mehr Kontrolle und die Stimme klingt so gewöhnlich, dass man schon wieder erstaunt ist über das, was aus ihr herausgeholt wird. „Quitters Club“ also ein Hit, gesungen von den Alten für die Alten, für sie selbst – hauptsache ihnen gefällt es. Das merkt man gleich. Auch beim tollen „Rewind Yourself“. Auch hier kann man sich den Sänger vorstellen, etwas heiser, Kippe im Maul, Bier in der Hand, vielleicht sogar torkelnd. Und wen interessiert das? Genau – niemanden. Nochmal: BLOOD ROBOTS machen irgendwie das, worauf sie Bock hätten. Wäre das nicht so, würde man das irgendwie sofort erkennen, zum Beispiel an einer Änderung im Bandgefüge – denn es würde wer anders singen. Auch „Rewind Yourself“ ist grossartig. Jenseits von Punk, Jenseits von allem und mal wieder egoistisch schön. Fazit: Die BLOOD ROBOTS sind auf ihre eigene Art und Weise ziemlich großartig, vor allem eben „Quitters Club“.
Achja – und für alle die es brauchen: Nagel von MUFF POTTER spielt hier Bass. Nagel von MUFF POTTER spielt hier Bass. Nagel von MUFF POTTER spielt hier Bass.

A: Quitters Club
B: Rewind Yourself

Alte Kommentare

von Bones 23.01.2011 13:25

Mieses Review. Ordentlich mies. "Hier trifft hymnisch eben deshalb, weil man den BLOOD ROBOTS anhört, dass sie nichts so wirklich sein wollen." -->Was soll es bedeuten? "BLOOD ROBOTS machen irgendwie das, worauf sie Bock hätten. Wäre das nicht so, würde man das irgendwie sofort erkennen, zum Beispiel an einer Änderung im Bandgefüge – denn es würde wer anders singen." --> Sinn? Sprache? Hilfe!

von jensen 24.01.2011 16:54

Habe ebenfalls an einigen Stellen nicht ganz verstanden, was der Autor mir sagen will. Etwas zu verschwurbelt, der Text.

von oi 24.01.2011 20:30

die meisten punk bands machen auch voll nich worauf sie bock haben.

von schakalaka 24.01.2011 20:37

langweilig. geht doch beatsteaks hören. gähn

von benennenen 04.02.2011 01:02

wer anders singen??? gewöhnliche stimme? hören wir 2 verschiedene platten :S

von nein 04.02.2011 11:11

er meint es einfach anders als du es verstehst. ist nur etwas arg seltsam beschrieben

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Raphael

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