Plattenkritik

Blowsight - Shed Evil

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Release Date: 05.08.2011
Datum Review: 04.01.2012

Blowsight - Shed Evil

 

Machen wir es kurz. Die Schweden von BLOWSIGHT haben im Grunde alles, um Oben im POPMETAL Business mitzuspielen. Ihr Problem ist nur, dass der Thron, den die jungen Herren besteigen wollen, bereits von an anderen Hochkarätern besetzt ist.
Nach zwei Alben hauen BLOWSIGHT nun die EP „Shed Evil“ raus. Fünf Tracks die musikalisch in die gleiche Kerbe schlagen, wie es bereits Bands wie BULLET FOR MY VALENTINE oder TRIVIUM, ohne diesen jetzt etwas Böses zu wollen, getan haben.

Fantastisch klar produziert, spielen sich BLOWSIGHT jedoch weich gespülter und wesentlich hitorientierter durch ihren METAL. Auch sie wissen, wo sich die großen Melodien auf dem Griffbrett befinden, schrecken aber auch nicht vor schweren, druckvollen Parts zurück. Anerkennend muss man den Herren attestieren, dass sie den Job als Hitschmiede vorzüglich meistern und auf ihrer EP eigentlich keine Ausfälle zu verbuchen haben.
Aber im Grunde ist das alles so glatt gebügelt und überschminkt, dass man sich fragt, wen das hier noch wirklich mitreißen soll. Natürlich passt das gut ins Vorprogramm der Landsmänner von SONIC SYNDICATE oder vielleicht auch als „böser“ Kontrast ins „The Dome“-Line Up, aber für viel mehr reicht das nicht. Wobei man auch sagt, dass die Wege des POP oft unergründlich sind.

Tracklist
1. Magic Eight Ball
2. The Girl & The Rifle
3. The Sun Behind The Rain
4. As Wicked As They Come
5. Live Die Surrender

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Mulder

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