Plattenkritik

Bobaflex - Primitive Epic

Redaktions-Rating

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 19.12.2005

Bobaflex - Primitive Epic

 

Ich bin etwas verwirrt, ich geb es zu. So ganz bin ich mir noch nicht sicher, was ich von Bobaflex halten soll. Hier mal die Fakten, die mich schon vor dem hören der Platte irritierten: es gibt drei Gitarren in der Band; die beiden Bandgründer gehören zum McCoy-Clan, der 1880 eine Fehde mit den Hatfields hatte, was beinahe einen Krieg auslöste – in den USA und nicht in Schottland, ihr Lieben!

Und verwirrend finde ich auch die Musik. Die Vocals erinnern in vielen Songs sehr an Hip Hop, in anderern Songs wiederum sehr an Bands wie Soulfly, Sepultura, Machine Head ein bisschen auch System of a Down und ähnliche...in der Bandinfo wird auch Queen genannt und ich dachte erst, die spinnen, die Amis, aber recht haben sie auch hier. Wo wir wieder bei meinem verwirrten Gehirn wären. Ich weiß nach dem 2.ten hören immer noch nicht genau, wo ich diese Band einordnen soll... und das ist auch gut so. Denn Bobaflex irgendwo einzuordnen geht einfach nicht. Ob einem das Ganze nun gefällt oder nicht, ist bei dieser Band ein ganz schmaler Pfad. Mir persönlich gefallen die Songs, wo mehr gesungen als gesprochen wird besser, so z.B. „Tears Drip“, „Rise Again“ und „Doom Walker“. Was geb ich denn Bobaflex jetzt für ne Bewertung und vor allem wie erklär ich sie?! Ich denke 6, 5 Punkte wäre das Ideal, aber das gibt’s ja nicht, also muss ich ihnen 6 Punkte geben mit einer großen Tendenz zu 7 Punkten. 6 nur deswegen, weil die Platte anfangs für Bobaflex-Neulinge nicht so hundertpro zugänglich ist und die Nähe zu 7 für die kompositorischen Einfälle und den Überzeugungsgrad der Band. Mal sehn wo die McCoys hier ihre Kämpfer finden...

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Janina

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