Plattenkritik

Born From Pain - War

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Release Date: 20.11.2006
Datum Review: 11.10.2006

Born From Pain - War

 

Nächstes Jahr im Sommer mischen BORN FROM PAIN mittlerweile zehn Jahre im Musikzirkus mit. Nachdem die Band 1999 ihre „Immortality“ MCD rausbrachte und nur ein Jahr später ihr erstes Fulllength „Reclaiming The Crown“ folgte war klar, dass dies eine längere Geschichte werden kann. Nach unendlichen Touren und Shows in der ganzen Welt mit namenhaften Bands wie HATEBREED, MADBALL oder SIX FEET UNDER gehören BORN FROM PAIN nicht erst seit Kurzem zur Speerspitze der europäischen Hardcoreszene/Metalszene. Am 20. November wird dann das neuste Werk „War“ der Tourmaschine auf Metal Blade Records das Licht der Musikwelt erblicken.

Bei den ersten Hörproben erschien mir „War“ nicht besonders anders als die Vorgänger „Sands Of Time“ oder „In Love With The End“. Wie gewohnt grooven die Songs im guten Midtempo und sind mit vielen Backups und Beakdowns versehen. Die Dampfwalzenriffs und Stimme sind ebenfalls nicht unbekannt. Drei bis vier Songs (z.B. „Scorched Earth) hätten auch original auf der „In Love With The End“ vertreten sein können. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten ist mir dann doch bewusst geworden, was sich zu den vorherigen Releases geändert hat. Den Unterschied macht wohl der Einstieg von Dominik (ehemals Zero Mentality) aus, dessen Handschrift besonders beim Instrumental „The War Is On“ zu hören ist, denn bei dem Track sind einige Parallelen in der Gitarrenarbeit auszumachen, die schon in seiner ehemaligen Band zu hören waren. Insgesamt gibt es weniger Soli, die Songs sind düsterer und noch mehr Metal. Bei „Crusader“, wo Jan Chris (GOREFEST) als Gastsänger auftritt, lassen sich Parallelen zur holländischen Death Metal Combo nicht verbergen. Mit „Stop At Nothing“ hat BORN FROM PAIN einen “discokompatiblen” Song ins Rennen geschickt. Ohne zu vergessen, was die Band urspünglich für Musik machen wollte, haben BORN FROM PAIN ihren eigenen Stil entwickelt und diesen mit „War“ gefestigt.

Als weitere Gastsänger neben GOREFEST Röhre Jan Chris sind noch Lou Koller (SICK OF IT ALL) und Barney von NAPALM DEATH von der Partie. Bei „Scorched Earth“ steuert HATESPHERE´s Pepe ein Solo hinzu. Insgesamt eine gute, aggressive Platte, die mit „Behind Enemy Lines“ ihren besten Song und den mörderischsten Moshpart stellt. Sieben Punkte von mir (über die sich natürlich streiten lässt), da BORN FROM PAIN mit „War“ zu den Vorgängeralben kein Quantensprung gelungen ist, aber dennoch starke Seiten hat.

Tracklist:

01. Relentless
02. Behind Enemy Lines
03. Stop At Nothing
04. Bury Me Fighting
05. Crusader (feat. additional vox by Jan Chris / GOREFEST)
06. Grey Life
07. The War Is On
08. Scorched Earth Black (feat. solo by Pepe / HATESPHERE)
09. Eyes Of The World
10. Doomsday Clock (feat. additional vox by Lou / SICK OF IT ALL)
11. Iron Will
12. Behind Enemy Lines (alternative Version, feat. additional vox by Barney / NAPALM DEATH)

Alte Kommentare

von micha 17.10.2006 08:36

nicht so gut wie der vorgänger aber immernoch n ordentliches brett!

von pain 05.01.2007 09:28

leider ziemlich enttäuschend und langweilig...

von Shit 05.01.2007 09:47

find es das bisher beste Album. Hoffentlich machen sie weiter so und kommen endlich weg von dem \"stumpf is trumpf

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Sebastian

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