Plattenkritik

Born Of Osiris - The Discovery

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 22.03.2011
Datum Review: 30.03.2011

Born Of Osiris - The Discovery

 

BORN OF OSIRIS gehören mit ihrem Mix aus technischem, progressivem DeathCore seit ihrem Debut „The New Reign“ von 2007 zu einem der einflussreichsten Acts der „neuen“ TechMetal-Szene. Innerhalb kürzester Zeit haben sie sich im ihrem Sound eine bemerkenswerte Popularität erspielt und so den Weg für Bands wie beispielsweise CIRCLE OF CONTEMPT und PERIPHERY geebnet.

Mit „The Discovery“ erscheint nun ihr drittes Album und auf dem beweisen sie eindrucksvoll, dass sie ihr Handwerk perfekt beherrschen.

Mit einem neuen Gitarristen ausgestattet und auf Sieben-Saiter umgesattelt, präsentiert sich das Sextett von Beginn an völlig fokussiert und kompakt. Man merkt sofort, dass BORN OF OSIRIS an Reife dazu gewonnen haben, was sich in ihrem Songwriting wieder spiegelt.

Permanent wechselnde Stakkato Rhythmen bilden ein massives und groovendes Fundament, dass immer wieder von grandiosen und schon fast heroischen Gitarren-Leads und Soli beflügelt wird. Getoppt von dem Wechselduell beider stimmkräftigen Vokalisten und einem Keyboard, welches mit seinen Klängen nicht nur als bloßes Beiwerk dient, sondern auch mit Beats und Samples voll und ganz Bestandteil des Songs und Sounds ist, und diesem eine „erfischende“ Abwechslung verpasst.
Songs wie der Opener „Follow The Signs“ oder „Recreate“ nageln sich sofort in den Ohren des Hörers fest und leben von ihren großartigen Melodien.
Das in der Mitte platzierte und rein aus Beats und cleanem Gesang bestehende „A Solution“, tönt zwar ein wenig nach LINKIN PARK, fügt sich aber dennoch harmonisch in das musikalische Gesamtkonzept des Albums ein.
Einzig „The Omniscient (An Interlude)“, was ja schon als Interlude deklariert ist, klingt etwas deplaziert und eher wie die Hintergrundmusik eines „Rainbow-Tours“- Werbeclips.
Doch spätestens nach dem finalen „Behold“ ist dieser „Ausfall“ vergessen und man verlangt nach der Repeat Taste seines Players.

„The Discovery“ ist definitiv eine wahre, musikalische Entdeckung und auch wenn es nicht ganz für einen Genreklassiker reicht, setzen BORN OF OSIRIS mit ihrem dritten Album die Messlatte für weitere Relases dieser Art auf ein neues Level.

1. Follow The Signs
2. Singularity
3. Ascension
4. Devastate
5. Recreate
6. Two Worlds Of Design
7. A Solution
8. Shaping The Masterpiece
9. Dissimulation
10. Automatic Motion
11. The Omniscient (An Interlude)
12. Last Straw
13. Regenerate
14. XIV
15. Behold

Alte Kommentare

von xxx 31.03.2011 00:59

soli. ohne s ;)

von John Fire 31.03.2011 01:00

Meshuggah. Es klingt alles nach Meshuggah. Haben zwar Talent für zehn Bands, aber es fehlt leider das Eigenständige.

von xxx 31.03.2011 01:01

oh sorry dachte, es wäre nicht abgeschickt worden.

von Mulder 31.03.2011 07:24

@xxx ...geändert ;)

von xxx 31.03.2011 12:42

gut :D btw tolles album geworden! zurecht ein cd tipp m.M.n.

von dfs 01.04.2011 13:52

Mega gutes Album!

von twr 02.04.2011 10:03

@ John Fire: Was hat die Platte mit Meshuggah gemeinsam? Nichts! Nur weils sie jetzt ein bischen tiefer spielen als voher? Das Album gefällt mir ganz gut. Das davor war nicht so mein Fall. Aber an die Debut kommt nichts ran. Die ist der Wahnsinn. Alleine schon der Mix.

von lazarus 02.04.2011 14:01

@John Fire: Soweit ich weiß hat Meshuggah kein Keyboard und ziemlich ermüdende und lahme Vocals... Nach deiner Theorie würde ja alles, was in diese Richtung geht, dann wie Meshuggah klingen. Schlechtes Gehör?

von lazarus 02.04.2011 14:05

@John Fire: Meshuggah hat weder Keyboards noch gute Vocals. Wenn ich mir "Nothing" anhöre tu ich mir außerdem schwer, überhaupt einen Unterschied zwischen den Lieder zu finden, ohne Stopp zu drücken um auf der CD nachzusehen welches Lied gerade läuft. Auf der Hülle is das ja nich drauf... Desweiteren sind die Vocals von Meshuggah recht ermüdend und teils sogar lahm. Deiner Logik nach klingt also jede Band dieser Richtung wie Meshuggah? Erklärs doch mal, ausführlich und geh mir auf beide Bands ein, sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede. Die Unterschiede werden überwiegen...

von lazarus 02.04.2011 14:06

den ersten löschen... ich war mit dem system hier verwirrt ^^

von tropen-toni 02.04.2011 17:37

nachdem ich denen nach ner show schon meine meinung zum letzten album gegeigt hatte (live absolut top) empfahl man mir ihr neues album schonmal wärmstes. ein "The New Reign" konnte es und sollte es wohl auch nicht werden. nichts desto trotz ist es ein hammer! instrumental immernoch auf höchstem niveau, diesmal wieder eingängiger als das letzte werk und gesangstechnisch abwechslungreich dargeboten. großes tennis!

von tropen-toni 02.04.2011 17:49

achja, das keyboard finde ich ab und an etwas zu aufgesetzt. der hammer ist allerdings der laute, deutlich zu hörende und silbrige klang des basses. ist bei metalbands ja eher selten. kracher!

von Lenni 27.12.2011 13:56

@John Fire: Es klingt eben nicht alles nach Meshuggah ;-) Die Jungs haben zwar den Grundstein für den modernen, härteren, progressiven Metal gelegt, aber ich finde die Band hört sich wesentlich erfrischender an als Meshuggah und auch abwechslungsreicher. Die haben definitiv Authentizität!

von nope 29.12.2011 20:13

Meshuggah und progressive Metal? uh wow als nächstes ist ins mikro furzen noch avantgarde metal

von simon 29.12.2011 23:00

@nope Was ein sinnfreier Beitrag! Was machen Meshuggah denn deiner Meinung nach für Musik?

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