Plattenkritik

Boy Hits Car - Stealing Fire

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 18.03.2011
Datum Review: 22.03.2011

Boy Hits Car - Stealing Fire

 

Fast zwanzig Jahre Bandgeschichte haben die Herren von BOY HITS CAR nun bereits auf dem Buckel und trotzdem ist „Stealing Fire“ erst ihr viertes Release. Ob nun Faulheit oder eine ausgedehnte Schaffenspause der Grund für diese Zeitspanne ist, können wohl nur die Mannen aus LA beantworten. Zumindest hatten sie für die Produktion ihres neuen Albums jede Menge Zeit und so sollte nun auch das Endergebnis überzeugen.

Auf „Stealing Fire“ erwartet den Hörer typischer Alternative Rock, der viel Wert auf Refrains und Melodien legt und dabei klar den Gesang von Cregg Rondell in den Vordergrund stellt. So sind die vierzehn Songs auch recht eingängig und könnten gut und gerne auch die breite Masse des Radiopublikums ansprechen. Mit wenig Experimenten und einem soliden Alternative Album passen BOY HITS CAR so gut in diese Schiene. Ich zähle mich persönlich jedoch nicht zu dieser Hörerschaft und habe daher auch einiges an diesem Album zu bemängeln. Zum einen klingt ihr Sound einfach nicht neu und frisch, sondern erinnert mich mehr an den Sound der 90er und des beginnenden Jahrtausends. Irgendwie scheinen die Herren etwas in dieser Zeit hängen geblieben zu sein. Hier könnte man nun auch wieder die lange Zeitspanne zwischen ihren Veröffentlichungen anführen, die vielleicht ein Grund für die geringe Weiterentwicklung sein könnte. Zum anderen wird für meinen Geschmack etwas zu viel Wert auf den Gesang gelegt, so dass die Instrumente nicht voll zur Geltung kommen können und auch am Gesang selbst stören mich einige Ausflüge in höhere Gefilde, wobei dies wohl eher Geschmackssache ist.
Im Großen und Ganzen haben wir mit „Stealing Fire“ ein grundsolides Alternative Album vorliegen, dass beim Autofahren oder sonstigen Aktivitäten entspannt im Hintergrund laufen kann, aber ein musikalisches Meisterwerk sucht man hier vergebens.


Tracklist:
01. Intro
02. Move With Me
03. A Madness Called Love
04. One Kiss Away
05. Stealing Fire From The Sun
06. Embrace
07. Dreams
08. Eager Tempos
09. It's Alright
10. Erifsievol
11. Metaphwhore
12. The Eagle And The Hawk
13. She Ran Away
14. Rhythmical Gestures

Alte Kommentare

von Randy 25.03.2011 20:49

Sorry, Leute, aber die fernöstliche Einflüsse hätte man ruhig mal erwähnen können...ganz ganz schwaches Review zu einer sehr guten, gewiss nicht bloß "soliden Alternative"-Band...

von hhegjha 06.04.2011 11:32

Yess!!! Kommen im Sommer endlich auch mal in Europa auf Tour!

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