Plattenkritik

Boy Omega - I Name You Isolation

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 05.11.2005

Boy Omega - I Name You Isolation

 

Boy Omega ist ein weiterer begabter Songwriter aus Schweden. Aber keiner unter vielen. Das wird schnell klar wenn man sich die ersten Takte von "I Name You Isolation" anhört. Wer Angst vor der kommenden Winterdepression haben sollte, dem sei dieses Werk vielleicht nicht unbedingt ans Herz gelegt, der wie der Name bereits andeutet geht es hier inhakltlich weniger um Frohsinn und ausgelassenes Miteinander. Ja teilweise wird mir hier sogar ein wenig zu sehr künstlich auf die Tränendrüse gedrückt, was selbst einem Hobby Melancholiker wie mir etwas zu viel des guten ist. Boy Omega´s Stimme ist durchgehend sehr nöhlig und leidend, wenn er seine 12 Schmachtfetzen spielt, die immer von einer Band leicht getragen werden und wunderschön arrangiert sind. Hier tauchen viele verschiedene Instrumente auf, die das Album zu einer abwechslungsreichen Angelegenheit machen. Tambourion, Saxophon, Accordions...sehr sehr schön komponiert und nahezu die klassischen Waffen, die sich in der Vergangenheit bei den großen Songwritern bereits bestens bewährt haben. Kleine Hits wie "We Might Not Be Real" sind inklusive. Wie gesagt könnte in manchen Momenten etwas weniger Selbstmitleid nicht schaden, aber wem kann man es verübeln, wenn man in diesen immer düsterer werdenden Zeiten nicht mehr Herr der Dinge ist. "I Name You Wonderful" !

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Shawn

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