Plattenkritik

Broken Heroes / The Weekend Warriors - Beer Guts And Drunk Sluts

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Release Date: 01.01.1970

Broken Heroes / The Weekend Warriors - Beer Guts And Drunk Sluts

 

Bierseelige Split CD gebrochener Helden in Kooperation mit Wochenend-Kämpfern, denen man nicht unbedingt im Dunkeln begegnen möchte. Oder liegt es an Songs wie „Date Rape Richie“ (Weekend Warriors) und dem indisc hen Elvis-Imitator im Booklet, der, auf den Betrachter zeigend, mit „You‘re a homo“ untertitlet ist? Versteh ich die Ironie mal wieder nicht, oder darf man Bands, deren Tonträger „Beer, Guts and Drunk Sluts“ heißen, ein nicht allzu hohes Reflexionsvermögen über Homophobie und Sexismus unterstellen? Eine gegen bürgerliche Normen gerichtete Attitüde kann manchmal ja auch unerwünschte Formen annehmen.
Zumindest musikalisch gibt es kein Grund zur Klage. Mitgröhlkompatibler Streetpunk, der an die Schluckreflexe appeliert. Im Falle der Broken Heroes mit Oi-Einschlag, bei den Weekend Warriors mit ordentlich flottem Rock‘n‘Roll Einfluss gepaart. War sicher der Hit bei dem „infamous Beer Olympics Punk Festival in Atlanta“. Aber gut Geschmäcker sind ja verschieden, deshalb hier die Werkzeuge zum Fertigstellen einer eigenen Bewertung: ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ.

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Jens

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