Plattenkritik

Brothers In Arms - Warlord

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Release Date: 08.05.2015
Datum Review: 06.04.2015

Brothers In Arms - Warlord

 

Mit ihrem zweiten Album „Warlord“ zünden BROTHERS IN ARMS eine ordentliche (NY)Hardcore-Bombe. Die Hamburger orientieren sich an HATEBREED, MADBALL und SOIA, es wird somit die direkte Konfrontation mit dem Kiefer gesucht und es hagelt Breakdowns, Moshparts und tough guy Attitüde. Das von Eike Freese/Alexander Dietz superb produzierte Teil (der pumpende Bass zersägt den Subwoofer!) strotzt vor Aggression und von der ersten Sekunde an klingt es authentisch. Nach einigen Lineupwechseln scheinen BROTHERS IN ARMS nun ihre Formation gefunden zu haben, um „Warlord“ auf der Bühne platzen zu lassen. Tracks wie „Helpless“ (“I’ve beeing praying my whole life for your guidance. After all these years, still no answer. No one here to listen. No one here to help me. Feeling Helpless. A strong hand is what I’m missing“) zeigen aber auch eine spielerisch individuelle Note, die sich die junge Band seit 2011 geschliffen hat. Denn hinter der zunächst sehr oberflächlich anmutenden hau drauf Mentalität verstecken sich gut strukturierte Refrains, die nicht mehr loslassen. Zu erwähnen ist noch, dass sich die Jungs gesanglich bei zwei Tracks Unterstützung von Bryan Harris (DEATH BEFORE DISHONOR) und Andrew Neufeld (COMEBACK KID) geholt haben. Diese Band muss unbedingt live angecheckt werden, nachdem sich “Warlord” in und auswendig einverleibt wurde.





Tracklist:
1. Intro
2. Never Surrender
3. On My Own
4. Warlord
5. Life Sick
6. Grim (ft. Bryan Harris of DEATH BEFORE DISHONOR)
7. Betrayal
8. One Moment in Silence
9. Domestic Violence
10. Helpless (ft. Andrew Neufeld of COMEBACK KID)
11. Merciless
12. Demons

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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