Plattenkritik

Bullet For My Valentine - Hand Of Blood

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Release Date: 01.01.1970

Bullet For My Valentine - Hand Of Blood

 

Da sind sie also die Waliser, deren Ruf ihnen lange vorauseilt. Ohne amtliches Release sorget man in Vereinigten Königreich bereits für massig Furore und ist in jeder Munde. Jetzt endlich das Debüt der Band, dass uns in 5 Akten zeigt wo der Hammer hängt und warum die Band nicht umsonst als einer der aktuellen Geheimtipps gilt.

Bullet For My Valentine starten mit „Hand Of Blood“ und nach ein paar Tönen ist klar um was es hier geht. Lupenreinen, sauberen und melodiösen Metalcore wie in Atreyu derzeit noch am besten machen. Schon erstaunlich wie viele Bands derzeit aus dem Boden sprießen, die sich dieser musikalischen Gandart verschschreien und ebenso verwunderlich, dass die Meute weiterhin nach mehr schreit und scheinbar nicht genug von Bands wie Underoath, Funeral For A Friend und Konsorten bekommt. Da kommen diese 4 Waliser grade zum richtigen Zeitpunkt um sich in die erste Liga der Metalcore Dynastie zu prügeln. Ich will ihnen nicht vorwerfen, dass sie einer der vielen Plagiate aktueller Genrebands sind, aber stellenweise klingen die Jungs eins zu eins wie Funeral For A Friend….die Gitarren, die Effekte und sogar der Gesang, der natürlich auch hier zwischen Schreigesang und cleanen Parts switcht, klingt arg nach genannten Fraktionen. Aber genau das findet Anklang und wie es scheint, und auch ich muss mich den melodischen Riffs und der Metalkante hingeben und kann mich nur schwer entziehen, wenn Songs wie „Hand Of Blood“ oder „Just Another Star“ meine Gehörgang spülen und dort auch nicht so schnell wieder zu verjagen sind. Mit Sicherheit keine Offenbarung, aber eine mehr als solide 5 Track Ep, die einiges großes ahnen lässt. Vielleicht auch bald wie ihre Landsmänner von Funeral For A Friend mit Maiden zu sehen ;). Ich würde es mir ansehen…

Alte Kommentare

von Naja 03.01.2011 21:32

typischer 70er-Kiffer-Sound halt...ganz chillich

von igor 04.01.2011 09:01

leichte Psychedelic Einwürfe hört man bei den Jungs auch raus, aber war halt zu der Zeit so. Ganz chillig triffts recht gut

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Werner

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