Plattenkritik

Bullet Train To Vegas - We Put Scissors Where Our Mouths Are

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Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 14.07.2005

Bullet Train To Vegas - We Put Scissors Where Our Mouths Are

 

BULLET TRAIN TO VEGAS sind as „neue Ding“ auf Nitro Records. Fronmann Dan Sena dürfte einigen bereits über seine ehemaligen Combos ADAMANTIUM und GIVE UNTIL GONE bekannt sein und schlägt mit „We Put Scissors Where Our Mouths Are“ auch erfolgreich ein neues Kapitel in seinem musikalischen Lebenslauf auf. AT THE DRIVE-IN oder BILLY TALENT sind die plakativen Schlagworte die einem bei der Veröffentlichung von BULLET TRAIN TO VEGAS um die Ohren gedroschen werden und in der Tat erinnert gerade das sperrige Songwriting stark an AT THE DRIVE-IN. BILLY TALENT höre ich hingegen nur mit sehr viel Wohlwollen raus und da bring ich doch lieber gesanglich die BLOOD BROTHERS ins Rennen, die auf ihrem jüngsten Album ja weniger Chaos sprießen ließen und ähnliche Vokals präferieren.

Aber genug auf Bandvergleichen rumgeritten, denn BULLET TRAIN TO VEGAS leisten auf ihrem Longplayer einiges in Punkto Post Hardcore ab. Wenn die leicht spastisch angehauchten Momente mit energetischem Drive verschmelzen sind die großen Momente für BULLET TRAIN TO VEGAS gekommen, der sich in den höheren Lagen abspielende Schreigesang tut hier seinen anhörlichen Rest. „We Put Scissors Where Our Mouths Are“ besitzt von Anfang bis Ende Hand und Fuß, weiß jedoch in den seltensten Fällen richtig zu glänzen. Viele Tracks wirken untereinander recht ähnlich und austauschbar. Dennoch besitzen BULLET TRAIN TO VEGAS unüberhörbares Talent, welches noch ein wenig reifen muss. Respektable 7 Skulls, man muss sich ja nicht immer gleich an den Genrehäuptlingen messen lassen.

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Torben

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Allschools Chef

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