Plattenkritik

Buried In Black - Black Death

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Release Date: 10.06.2011
Datum Review: 06.06.2011

Buried In Black - Black Death

 

Da hilft kein Pudern und kein Schminken, Death Metal muss noch Unrat stinken! Das dachten sich auch die Hamburger BURIED IN BLACK und zimmerten auf ihrem Debüt „Black Death“ einen ungeschönt erdigen Old School Sound (verantwortlich dafür war Produzent Bunker und das „rekorder“ Studio), der jedoch keinesfalls das Drücken vernachlässigt.

Das Resultat kann sich dann auch durchaus hören lassen, wenn auch die ganz großen Kunststücke ferngeblieben sind. Aber aufgrund der abwechslungsreichen Struktur ihrer Songs und einer großen Portion Energie liegt „Black Death“ über der zurzeit wuchernden Durchschnittsware, zumal die Songs live-haftig und nicht klinisch tot erklingen. Die seit 2008 bestehende Band (2009 wurde ein 7-Track Demo unter dem Namen „Arms Of Armageddon“ veröffentlicht“) vereinigt ehemalige MAD DOGGIN, NAYLED, DARK AGE und LOBOTOMY Mitglieder, so dass hier keine Greenhorns am Werke waren. Daher erklingt der schwarze Tod (trotz eines Erstling Status) routiniert arrangiert und kräftig beißend. Sämliche Größen dieses Stils können im Repertoire wiedergefunden werden, von alten DEATH über BLT THROWER bis hin zum traditionellen Schwedentod wird gehuldigt, ohne sich zu sehr in das Kopieren zu verstricken. Die Vocals erinnern bei den Grunts an eine etwas lebendigere Version von Jan Chris de Koeyer (GOREFEST), wobei auch immer wieder die höheren Regionen gesucht und gefunden werden. Neben der relativ klassischen Death Metal Ausrichtung (nicht zu schnell, immer auf den Groove und klassisch melodisch) gesellen sich einige Highspeed Parts und cool gezockte Soli.

Der Vorteil von BURIED IN BLACK liegt daran, trotz des standardisierten Vorgehens niemals Wörter wie „ausgelutscht“ oder „langweilig“ aufkommen zu lassen, denn das Quintett will pure Unterhaltung und unterhält in zehn Akten.

Tracklist:
1. The Bait
2. Parasite´s Paradise
3. 7.405.926
4. One Life Left
5. A Vast Hereafter
6. Lest We Forget
7. Act Of Caprice
8. Godseed
9. Violand
10. One Ate Seven

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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