Plattenkritik

Buried Under Millions - Welcome To The Disenchantment [EP]

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 24.01.2015
Datum Review: 29.01.2015

Buried Under Millions - Welcome To The Disenchantment [EP]

 

Ein brennendes, dem Untergang geweihtes Frankfurt auf dem Coverartwork gibt schon visuell die Richtung vor. BURIED UNDER MILLIONS versenken ihr erstes Lebenszeichen “Welcome To The Disenchantment“ tief im Loch der Emotionen.

“Disenchanted“ steht für Desillusionierung des Lebens, was man führt, und das Zurückholen auf den Boden der Tatsachen.

Zunächst zündet der etwas zu dick aufgetragene Triggersound mit Moll-Dissonanzen, schleppend und wütend geht es durch das Intro bis zum Einsetzen des „Oh my fucking God“.

“Carpe Diem“: wie der Titel schon sagt: nutze den Tag, lebe und feier so lange du kannst, denn irgendwann geht's nicht mehr, weil du merkst, dein Leben ist vorbei.

Der Sänger growlt gut, er ist voluminös und er setzt Akzente. Weiter hinten kommen dann auch obligatorische Cleanvocals, aber die sind eher verhalten und dienen allenfalls zur Auflockerung.

“Rough Sea“: hier geht's um die Liebe und Beziehungen, Trennungen.

Der Sound aus der Mainmetropole bedient sich der gängigen Standards, wobei die EP dann richtig Spaß macht, wenn sie das Untergangsszenario im Gepäck derbe den Core abholzt.

“Replaced By Dogs“: keine Anerkennung von seinen Eltern bekommen. Eltern, die anderen Sachen ihre Liebe geben, aber die eigenen Kinder nicht beachten.

Aber sie geizen auch nicht mit Harmonien, die mal mehr, mal weniger hidden sind, wobei ein homogenes Gerüst diverser Hardcore-Styles geschaffen wurde.


Trevor P: Videospielcharakter aus GTA5; aber auch auf das reale Leben bezogen, ob man sich in unserem System wirklich frei fühlen kann und das man sich selbst die Frage stellen sollte: bin ich wirklich frei?

Insgesamt jedoch regiert die Schwere und eine große Portion Dunkelheit, die “Welcome To The Disenchantment“ und damit BURIED UNDER MILLIONS sehr interessant macht.

Alte Kommentare

von ... 30.01.2015 20:17

Was ist das denn für ein Review? Hast du die CD überhaupt gehört? Ich bin ja echt der Letzte der was über Schreibstil oder Länge eines Review sagt, aber irgendwo sollte man einen Anspruch an sich selbst haben.

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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