Plattenkritik

Business As Usual - From Nowhere

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Release Date: 01.01.2008
Datum Review: 07.05.2008

Business As Usual - From Nowhere

 

DRA bzw. Demons Run Amok Entertainment und ihr 15. Release in Form von Business As Usual, die eine aus Giessen stammende Hardcore Band ist. Die vier Herren und die Frau am Schlagzeug spielen auf "From Nowhere" schnellen, aggressiven und old schooligen Hardcore, der zwar etwas an Terror erinnert aber trotzdem Spaß macht. Zumindest verleugnet man hier seine Wurzeln nicht und zeigt durch kreatives Songwriting, dass man mehr Leidenschaft zeigen kann als die großen etwas ausgelaugten Vorbilder.

Die sechs Song auf der MCD sind sehr positiv und die Band verarbeitet teils persönliche Erlebnisse, regt sich gegen die rechten Idioten der heutigen Tage und gegen einen erwähnenswerten Missstand auf. BUSINESS AS USUAL prangern in "I Refuse" und "Sideshow" den Trend an, dass Kleidung mehr und mehr zum Thema in der Hardcoreszene wird und das die so genannten Fashionkids überhand nehmen. Eine Textzeile wie "...Instead we sell our souls, for kitsch and glory!.." zeigt, dass man sich wirklich mehr um die Musik kümmern sollte, als um Sneaker und das sonstige Outfit. Hierfür schon mal Lob von mir. Ansonsten ist das dargebotene durchaus Ausbaufähig und ich gespannt auf mehr, denn die Band geht den richtigen Weg und durch unermüdliches touren macht man sich sicherlich einen Namen im großen Haifischbecken der Hardcorebands.

Tracklist:

01: Hands Away
02: Forever Gone
03: Sincere
04: Shortcuts And Alibis
05: I Refuse
06: Sideshow

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Joe

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