Plattenkritik

COG - s/t

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Release Date: 07.05.2007
Datum Review: 17.07.2007

 

Punkrock aus Südosteuropa hat immer noch einen geringen Status in unseren Breitengraden und bei jedem neuen Release kommt man sich fast wie ein Entwicklungshelfer vor, der die örtliche Szene mit ein paar netten Worten aufmuntern muss. Denn seien wir ehrlich: Punkrock steckt dort zu einem großen Teil in den Kinderschuhen. Nicht anders verhält es sich mit COURSEOVERGROUND aus Kroatien, die mit voller Leidenschaft, aber nur halb soviel Können, ihre standardmäßigen drei Akkorde aus den Verstärkern jagen. Lediglich die Tatsache das man das Herzblut hört, dass hier vergossen wurde, rettet das selbstbetitelte Debüt vor dem richtigen Absturz.

Die Produktion ist recht mau und gelinde gesagt fade ausgefallen. Die Stimme ist viel zu dünn aufgenommen und die Intrumente scheppern zzu sehr im Hintergrund. Das hier flott gespielter Melodycore runtergeschrammelt wird, kann man nicht direkt heraushören. Nichtsdestrotz kann man die musikalischemn Helden mit Pennywise und Bad Religion und einem Schuss Millencolin schnell ausmachen. Leider wird zu keinem Zeitpunkt an die Glanztaten der eben erwähnten Bands angeknüpft und so bietet sich dem Hörer ein fades, bisweilen ordentliches Punkrock-Debüt, dass noch ein wenig Reifezeit hätte vertragen können.

Tracklist:

01. Boom Bar
02. 101
03. Daryll (Tech-Marvel)
04. Argo
05. Truckers And Railroads
06. Up Anchors, Down Sails
07. These Robes Are Worn By Strangers And Strangers' Sons
08. On Volvo
09. Queen Ann's Revenge

Alte Kommentare

von Slavica 05.08.2007 15:40

Bist du sicher, dass du hier tatsächlich COG besprochen hast? COG ist alles andere als Punkrock. Vergleiche mit Bad Religion und Pennywise kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Ich habe die Band schon live gesehen und würde eher Vergleiche zu Shellac und Helmet ziehen. pandora_b@web.de

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Dario

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