Plattenkritik

Caliber - Vom Hier Und Jetzt

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Release Date: 01.01.2009
Datum Review: 23.10.2009

Caliber - Vom Hier Und Jetzt

 

CALIBER ist eine Band aus Jena und besteht aus fünf jungen Herren, die scheinbar eine Vorliebe für tough angehauchten Hardcore haben, scheinbar aber zu schüchtern sind, das komplett auszuleben.

Denn wo das Debütalbum "Vom Hier Und Jetzt" noch anfängt, als habe man es mit einer Screamoband a la ESCAPADO zu tun, entwickelt sich die Platte nach und nach zu einem überlangen Drahtseilakt zwischen Originalität und bandinterner Ungewissheit. Ungewissheit, die aussagt, dass man einfach nicht weiß in welche Richtung man eigentlich will. "Revolution" beispielsweise ist ein toller Screamosong im Stile von den frühen KILL.KIM.NOVAK (heute ANDORRA ATKINS) und auch das nachfolgende "Beauty" erinnert an ähnliche Kapellen. Doch dann kommen diese seltsamen Riffs, die schon fast an Genre wie Metal oder gar das Tough Guy Image denken lassen. Und so zieht sich dieser unverständliche Schritt komplett durch das Album. "Werte" wäre ein Paradebeispiel für diese missglückte Spielart. Beginnend mit einem netten, verzerrten Riff und mündet dann in ein reines Metalstück. Aber man soll mich nicht falsch verstehen: "Vom Hier und Jetzt" ist trotzdem ein tolles Stück Musik und verdient allein für die gute Produktion Respekt. Die Band muss halt nur noch ihren Weg finden. Wenn das dann soweit ist, kann man gerne noch mal reinhören.

Tracklist:

Revolution
Beauty
Zwei Uhr Acht
Versprechen
Werte
Es tut so weh
Einsamkeit
Alles ist gesagt
Ich Will
Augenblick

Alte Kommentare

von vegan 23.10.2009 21:54

schwachsinn.....hammer album...9/10

von blabla 23.10.2009 22:20

also die songs auf myspace hören sich wirklich gut an.

von Clement / Allschools 23.10.2009 22:26

ich habe sie mir gerade für 12 Piepen geordert

von Puffmusiker 24.10.2009 13:14

Komisches Cover für ne neue Caliban Platte

von vegan 24.10.2009 14:33

also ich lese reviews bei allschools um neue bands kennen zu lernen. oft haben sie mir geholfen neue interessante bands zu entdecken, manchmal konnte ich mich nach hören der band nicht in den reviews wiederfinden. doch geschmäcker sind verschieden und reviews aus diesem grunde subjektiv. darum ergibt es in meinen augen keinen sinn den autoren im anschluss die meinung zu ihrer inkompetenz zu geigen. Im falle von caliber möchte ich meinen grundsatz brechen, denn die punktevergabe ist einfach nur traurig. Scheinbar wurde die band nicht verstanden. Die musik der band ist nicht unentschlossen, sondern genau so gewollt. Kill kim novak? escapado? Warum? Wegen den deutschen texten? Als ich das erste mal die caliber songs vor monaten auf myspace hörte war es direkt da, dieses old school flavor. 100% authentischer, abgeschminkter was auch immer core der alten schule. Scheiss egal. Man kann die leidenschaft, das herzblut, dass die band in diese cd gesteckt hat förmlich spüren. Von normalos, für normalos und doch irgendwie von der straße für die clubs. man fühlt sich direkt 10-15 jahre zurück versetzt, in die zeiten von loxiran, morning again…..eben genau die bands, die caliber auch als einfluss angeben. (und ja ich bin alt genug diese bands zu kennen und damals bereits gehört zu haben) „versprechen“ ist für mich einer der besten songs der letzten jahre, das album ganz ganz große klasse und wir sollten uns freuen, dass es derartig gute, nein…..großartige musik aus deutschem lande gibt. und dann wird diese cd hier verrissen. 5 punkte….shame on you! Schade ums review. Die band hätte es verdient.

von Meier 08.11.2009 09:15

@vegan: ich gebe dir in allen punkten recht!

von Arndt 06.01.2010 00:51

jupp, da wird noch einiges kommen... ich schließe mich "vegan" auch an. da hätte ich mir doch einiges mehr hier bei dem review versprochen, nicht nur was die punktevergabe angeht.

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Raphael

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