Plattenkritik

Candiria - What doesn\'t kill you...

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 23.05.2005

Candiria - What doesn\'t kill you...

 

Der Titel der neuen Platte schlägt natürlich zurück auf ihren schweren Unfall den die Band Ende 2002 hatte. Durch diesen Unfall haben sie eine lange Zeit still gelegen. Trotz der schweren Rückfall dachten sie nicht an aufgeben Zwei Mitglieder der Band sind nicht mehr dabei von wegen schwerer Verletzungen, sie wurden ausgetauscht.

„What doesn’t kill you“ wurde letztes Jahr im Juli auf Type A Records in Amerika veröffentlicht. Jetzt wo die Band bei Earache gezeichnet haben, bringt das Label das Album noch einmal mit 2 zusätzlichen Livebonustracks raus.

Candiria ist bekannt für ihre unberechenbaren Kombinationen, verrückten Abwechselungen da sie nun alles versuchen. Viele Stile werden benutz. Doch auf diesem neuen Album ist das doch ein Stück weniger. Die Songs sind kompakter und eingängiger geworden. Weniger Stil-Kombinationen was ich persönlich schade finde, aber dafür sind mehr Emotionen zu hören. Man erkennt noch Candiria, nur es ist etwas zugänglicher geworden. Vor allem die ersten Lieder der Platte sind mit cleanem Gesang sehr emotionell und weniger verrückt. Auch vermisse ich die coolen metal/moshriffs. Auf der zweiten Hälfte des Album findet man aber gute Songs wie „Vacant“ und „Rutherford Experiment“ welche mehr in die frühere Richtung gehen. Nichts desto trotz gibt es also doch noch ein paar gute Songs.

„What doesnt kill you“ ist ein starkes Comeback Album von den Jungs aus Brooklyn, aber definitiv nicht ihr bestes Album.

Rico Rating: 7


CANDIRIA legen mit "What doesn't kill you..." ihr nunmehr sechstes Album vor. Thema des Albums und des Covers ist ein Autounfall der Band, der am 9. September 2002 für die Mitglieder der Band fast tödlich endete. Die traumatischen Erlebnisse werden auf dem aktuelle Album verarbeitet, das von David Bendeth, der auch für KILLSWITCH ENGAGE aktiv war, produziert wurde. Die musikalische Nähe zu dieser Band, aber auch zu PANTERA fällt auf.

Seit ihrem Debüt im Jahre 1995 ("Surrealistic Madness") vereinen die Brooklyn-Boys in ihrer Musik Hardcore mit Elementen aus Metal, HipHop und Jazz. Im Gegensatz zu den Vorgängeralben sind die Songstrukturen auf diesem Album weniger vertrackt und zugänglicher. Der Jazz-Anteil ist geringer ausgefallen, dafür klingt es teilweise verstärkt nach Nu-Metal, z.B. in "Remove Yourself". Sänger Carley Coma läßt auch auf dieser Scheibe sein Talent als Rapper in "9mm solution" aufblitzen, dem einzigen puren HipHop-Song des Albums. Die Mischung aus Geschrei und melodischen Gesangseinlagen, aus harten und sanften Passagen, aus Zugänglichkeit und Gefrickel, aus Hardcore und HipHop wirkt insgesamt allerdings nicht so "richtig umgerührt" und bleibt etwas steril. Am Ende sitzen CANDIRIA mit einem immerhin noch ordentlichen Album irgendwie zwischen den Stühlen, die sich selbst aufgestellt haben.

Tilmnan Rating: 5

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