Plattenkritik

Capharnaum - Fractured

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 30.08.2005

Capharnaum - Fractured

 

Matt Heafy ist ein 19-jähriger Bursche der eigentlich ausgelastet sein sollte als Bandkopf des Brutalo-Schlachtschiffs Trivium. Das sieht dieser aber wohl nicht so, sondern lässt nun mit seiner Zweitband Capharnaum noch ein Album mit kräftigem, gleichzeitig progressiven Death Metal los. Capharnaum hingegen sind keine neue Band, sondern existieren bereits seit Anfang der Neunziger und bestehen aus Mitgliedern von Monstrosity und Martyr.

Auf "Fractured" vereinen die Jungs hier nun eine ordentliche Menge melodische Raffinessen und lösen sich hierbei jeglicher Schranken. Progressive Einflüsse des legendären Chuck Schuldiner und ne Portion Old-School Death scheinen hier gut zusammen zu passen. Die technischen Fähigkeiten der Jungs sind durchaus bemerkenswert und wirken dennoch immer bodenständig und nachvollziebbar. Das kratzige Gegrunze passt hierbei wirklich gut. Spassiges Album, ordentlich produziert, allerdings eine freche Spielzeit von nicht mal ner halben Stunde. Und dazu dann noch die letzten 3:30 Minuten mit Jazz-Gejamme aufzufüllen ist dann schon dreist.

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Moritz

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