Plattenkritik

Cauldron - Chained To The Nite

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Release Date: 06.04.2009
Datum Review: 16.03.2009

Cauldron - Chained To The Nite

 

Das sich heutzutage noch eine Band traut, ihr Debüt mit einem dermaßen schlechten Cover zu veröffentlichen! Die Kanadier CAULDRON sind aus den Trümmern ihrer Vorband GOAT HORN hervorgegangen und veröffentlichten bisher eine EP „Into The Cauldron“ und posteten einen Beitrag auf dem Metal Sampler „Heavy Metal Killers“. Die Marschrichtung auf „Chained To The Nite“ ist geprägt durch ursprünglichen NWOBHM, allerdings mit einem US Power und Thrash Metal Einschlag. Ein Sänger, der am Anfang unspektakulär normal singt, sich aber im Laufe des Albums steigern kann und nach und nach an Ausdrucksstärke gewinnt, duelliert sich mit nette Leads und Soli praktizierende Gitarren. Das Soundgewand ist leider ein wenig zu uninspiriert ausgefallen, um die entfachte Heavy Metal Power einzufangen und den Songs noch einen ordentlichen Punch zu geben. Die Lyrics handeln vom Saufen, vom Metal, von Frauen und vom Leben, sind ohne Tiefgang, versprühen aber das Charisma eines durchwachsenen Tages im Leben eines in die Jahre gekommenden und den alten Zeiten hinterher trauernden Metal Hörers. Und genau diesen Soundtrack haben CAULDRON mit "Chained To The Nite" authentisch eingefangen.

Tracklist:
01. Young and Hungry
02. Conjure the Mass
03. Chained Up in Chains
04. The Leaven / Fermenting Enchantress
05. Dreams Die Young
06. Bound to the Stake
07. Witch Trail
08. Midnite Hour
09. Chains Around Heaven

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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