Plattenkritik

Cavalera Conspiracy - Blunt Force Trauma

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Release Date: 25.03.2011
Datum Review: 22.03.2011

Cavalera Conspiracy - Blunt Force Trauma

 

Vorhang auf zum zweiten CAVALERA CONSPIRACY Akt, der auf den schönen Namen „Blunt Force Trauma“ getauft wurde. Wichtig für Max Cavalera ist wohl neben dieser ganzen Iggor-Verbrüderungsthematik die Tatsache, dass sein Kumpel Marc Rizzo an der Lead Gitarre dabei ist. Denn dieses Gespann macht einfach jedes SOULFLY und CC-Album aus, denn auch auf „Blunt Force Trauma“ reizt der mangelnde Geiz an fieser Stimme, purem Adrenalin und einer fein justierten Gitarrenarbeit. Und im Gegensatz zum genau drei Jahre zurückliegendem „Inflikted“ kommen CC schneller zum Punkt und zelebrieren direkte, schnörkellose Thrash Songs. Eine Vorliebe hatte Max immer schon für die dreckige Seite der Musik, schön anzuhören auf den ersten SEPULTURA Alben, als auch noch Punk und Crust neben DEATH METAL-Klängen zum Repertoire der Brasilianer gehörten. Genau diese Seite präsentieren sie auf „Blunt Force Trauma“ und verfeinern damit ihre aggressiven Eruptionen, so dass kein Hochglanz Thrash Metal produziert, sondern Ecken und Kanten serviert werden. Allerdings ist mittlerweile die Begeisterung der Versöhnung beider Cavalera Brüder verschwunden, so dass dem zweiten Album ein deutlich schwerer Stand eingeräumt werden muss, um seinen Platz im Player zu finden. Daher sei hier noch darauf hingewiesen, dass die Songs sicherlich (wie immer aus dem Hause Cavalera) überzeugen, aber nicht zum ganz großen Metalkino gezählt werden können. Ein Anspieltipp ist das granatenmäßige „Lynch Mob“, das mit einer genialen Gesangseinlage von AGNOSTIC FRONT Fronter Roger Miret aufgewertet wurde.

Tracklist:
01. Warlord
02. Torture
03. Lynch Mob
04. Killing Inside
05. Thrasher
06. I Speak Hate
07. Target
08. Genghis Khan
09. Burn Waco
10. Rasputin
11. Blunt Force Trauma

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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