Plattenkritik

Centurion - Serve No One

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Release Date: 14.03.2012
Datum Review: 24.11.2012

Centurion - Serve No One

 

Prügel aus dem Sack – Das ist das Motto bei den Polen von CENTURION. „Serve No One“ ist ihr erstes Album nach zehn Jahren. Dargeboten wird klassischen Death Metal. Hart, kompromisslos und immer voll auf die 12.Das dominante Schlagzeug gibt stets die Marschrichtung vor. Wer nach filigranen Spielereien sucht, ist hier definitiv falsch – Wer auf der Suche nach einer Band mit Wiedererkennungswert und Eigenständigkeit ist, jedoch auch. CENTURION spielen ihren Stiefel zwar gekonnt herunter, am Ende bleibt nach den gut 30 Minuten relativ wenig hängen. Zwar versucht die Band durch Soli an vielen Stellen wenigstens ein wenig Melodik mit ins Spiel zu bringen, gelingen mag dies jedoch nur bedingt. An der kraftvollen Produktion kann sich so manch eine Band in dieser Liga noch eine Scheibe abschneiden. Ist die Musik noch so austauschbar, ist diese nämlich großartig und passend.
Am Ende präsentieren CENTURION zehn ordentliche Abrissbirnen und so schlimm wie es bisher vielleicht klingen mag, ist „Serve No One“ auch nicht. CENTURIONs zweites Album ist einfach nur solide Death-Metal-Kost, nicht mehr aber auch nicht weniger. Wenn die MORBID ANGEL und VADER CDs mal wieder vergessen wurden, kann man auch gerne CENTURION auf der nächsten Party auflegen.

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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