Plattenkritik

Chelsy - Sweet Medicine

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Release Date: 29.01.2010
Datum Review: 19.01.2010

Chelsy - Sweet Medicine

 

Prominente Anhänger zu haben kann eine gute Sache sein. Im Falle von CHELSY aus Mühlheim an der Ruhr sind es eben jene Fans, die dem Grand Hotel Can Cleef sehr nahe stehen. Kann nun Segen, aber auch Fluch sein. Zu den Fans gehören beispielsweise Nikolai Potthoff, derzeitiger Mitbestreiter im TOMTE-Kollektiv, GORILLA BISCUIT‘ Walter Schreifels und der mächtige Mille Petrozza von KREATOR. „Musik, die gehört werden sollte!“ schallt es da aus der Fanmeile und irgendwie würde man es gerne glauben.

Legt man „Sweet Medicine“ ein, so merkt man schnell warum die Fans so schwärmen. CHELSEY sind keine typische Band von Mitt-Zwanzigern die einen Zug im Indiekosmos erklimmen wollen. Vielmehr musizieren hier Musikfreunde, denen man tatsächlich den Spaß und die Leidenschaft an der Musik anhört. Hier lässt man sich Zeit mit Melodien und Gesang und widmet sich jedem einzelnen Instrument mit viel Hingabe. Da können Songs wie „Monique“ zwar vorkommen wie die Beschallung einer Hochzeitsgesellschaft, aber wenn man „For My Friends“ hört, wer hegt da noch böse Gedanken? Die perfekte, aber wahrlich perfekte, Untermalung für das Wohnzimmer, wenn die Welt draußen einfach ins Grau getunkt ist.

Tracklist:

1. Who Needs Words
2. So My World
3. Paris, Montreal or Rome
4. Monique
5. For My Friends
6. First Letter
7. Year To Year
8. Discotheques
9. First LP’s
10. Difference

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Raphael

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