Plattenkritik

Children Of Bodom - Halo Of Blood

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Release Date: 11.06.2013
Datum Review: 04.06.2013

Children Of Bodom - Halo Of Blood

 

Mittlerweile wieder zu Nuclear Blast zurückgekehrt, veröffentlichen CHILDREN OF BODOM dieser Tage ihr achtes Studioalbum. „Halo Of Blood“ benannt, setzen die Finnen darauf ihr bisheriges Schaffen schlüssig fort. Weiterhin sind die zwei dominanten Instrumente Alexi Laihos Gitarre und Janne Warmans Keyboard, weiterhin ist die Musik dadurch sehr Melodie getrieben. Den geneigten Hörer wird dies natürlich freuen, kann er blind zuschlagen. Alle anderen müssen die Finnen jedoch davon überzeugen, dass sich „Halo Of Blood“ von der restlichen Diskographie, speziell von seinem direkter Vorgänger „Rentless Reckless Forever“, signifikant unterscheidet. Zwar könnte man CHILDREN OF BODOM Stillstand vorwerfen, wer aber so starke Songs schreibt, hat das Recht dazu auf seiner Seite. Der Opener „Waste Of Skin“ hat die typischen Harmonien, „Transference“ ist ein Hit allererster Güte und mit dem schleppenden „Dead Mans Hand On You“ haben Laiho und Co. wohl den langsamsten Song ihrer Karriere geschrieben. Daneben erinnern „Bodom Blue Moon“ und „Your Days Are Numbered“ an die Großtaten auf „Hatebreeder“ oder „Follow The Reaper“. Daran erkennt man zwar einerseits wieder, dass sich CHILDREN OF BODOM in den vergangenen 14 Jahren nur in Nuancen weiterentwickelt haben, andererseits aber auch, auf welch hohem Niveau sie seither dauerhaft agieren. Alles in allem ist „Halo Of Blood“ eine schlüssige Zusammenstellung an neuem Material, bietet zehn starke Nummern und unterhält in seinen 40 Minuten Spielzeit vortrefflich. Zwar ist die Entwicklung nur marginal – eigentlich kann man nur von Auslotung der Grenzen sprechen – trotzdem wird der neuste Streich CHILDREN OF BODOM wieder einen weiteren Schritt auf der Karriereleiter nach oben bringen.

Tracklist:

1. Waste Of Skin
2. Halo Of Blood
3. Scream For Silence
4. Transference
5. Bodom Blue Moon
6. The Days Are Numbered
7. Dead Man's Hand On You
8. Damaged Beyond Repair
9. All Twisted
10. One Bottle And A Knee Deep

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Manuel

Autoren Bio

Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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