Plattenkritik

Children Of Bodom - Holiday At Lake Bodom (15 Years Of Wasted Youth)

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Release Date: 18.05.2012
Datum Review: 17.05.2012

Children Of Bodom - Holiday At Lake Bodom (15 Years Of Wasted Youth)

 

CHILDREN OF BODOM sind Tausendsassa. Wenn sie nicht gerade neues Material auf den Markt werfen, versorgen sie ihre Fans trotzdem mit Unmengen an Releases. Seien es Live-Mitschnitte, ein Album mit Cover-Songs oder EPs – CHILDREN OF BODOM bleiben immer am Ball und sorgen dafür, dass sie in aller Munde sind. Nun steht, nach 15 Jahren und sieben Studioalben, die erste Best-Of-Compilation an.

„Holiday At Lake Bodom (15 Years Of Wasted Youth)“ ist ihr Name und darauf finden sich nahezu alle Lieder, die man als „Hits“ bezeichnen und von den Finnen auf solch einer Zusammenstellung erwarten würde.
Von „Warheart“ vom ersten Album, über „Hate Me!“ bis zu aktuellen Liedern wie „Shovel Knockout“ ist alles dabei. 18 Songs, die ein BODOM-Jünger sowieso in- und auswendig können muss. Daneben befinden sich noch zwei Coverversionen auf „Holiday At Lake Bodom (15 Years Of Wasted Youth)“ - „Shipping Up To Boston“ (DROPKICK MURPHEYS) und „Jessie's Girl“ (RICK SPRINGFIELD). Ob diese wirklich notwendig gewesen wären und es zwei „richtige“ neue Songs nicht auch getan hätten, ist streitbar. Fakt ist jedoch, dass auch diese beiden Lieder das Schaffen und den Fokus der Band abbilden, die sich auf nahezu jedem Album mindestens einem Cover-Song angenommen hat.

Wer soll sich nun dieses Best-Of zulegen? Alteingesessene Fans werden die beiden zusätzlichen Lieder wohl nicht hinter dem Ofen hervorlocken. Menschen die CHILDREN OF BODOM noch nie mochten, werden von „Holiday At Lake Bodom (15 Years Of Wasted Youth)“ auch nicht eines Besseren belehrt werden. Bleiben nur noch die, die von den Finnen noch nicht viel gehört haben und sich nicht gleich durch die gesamte Diskographie hören wollen. Diese Gruppe bekommt hier die Rosinen auf einem Tablette serviert und kann sich danach entscheiden, ob man sich noch näher mit dem Schaffen befassen möchte.
Neben der CD liegt dem Paket auch noch eine DVD bei, über die ich an dieser Stelle jedoch nichts schreiben kann, da es dazu kein Reviewexemplar gab.

Tracklist:

1.Hate Crew Deathroll
2.Shovel Knockout
3.Hate Me
4.Everytime I Die
5.Needled 24/7
6.I’m Shipping Up To Boston
7.Sixpounder
8.Warheart
9.Roundtrip to Hell and Back
10.Trashed, Lost & Strungout
11.Living Dead Beat
12.Deadnight Warrior
13.Blooddrunk
14.Follow The Reaper
15.Are You Dead Yet?
16.Silent Night, Bodom Night
17.Jessie's Girl
18.In Your Face
19.Angels Don't Kill
20.Downfall

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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